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Falling Skies: Die Aliens sind da

Blockbuster wie INDEPENDENCE DAY oder zuletzt WORLD INVASION – BATTLE LOS ANGELES kommen vermeintlich ja nur auf der großen Kinoleinwand gut rüber. Will meinen: Ohrenbetäubende, bildgewaltige und auf Bombast getrimmte Effekte – gepaart mit einer Minimalstory – reißen münzgroße Löcher ins Trommelfell und hinterlassen glühende Brennpunkte auf der Netzhaut.

Bei einer für das Fernsehen produzierten Science-Fiction-Serie bekommt man das Ganze aufgrund des Kostenfaktors natürlich zwei bis drei Nummern kleiner präsentiert. FALLING SKIES, die neue von Steven Spielberg produzierte Serie, setzt von daher da an, wo oben genannte Blockbuster endeten und umgeht den Bombast, weist dafür aber etwas mehr Story auf: Der extra-terrestrische Vernichtungskrieg gegen die Menschheit liegt bereits sechs Monate zurück, die Welt ist nur noch ein einziges Trümmerfeld, Militärstützpunkte ausgelöscht, Städte wie Boston liegen in Schutt und Asche. Die Welt ist komplett in der Hand der Aliens.

Doch es gibt immer noch Menschen – und solange es die noch gibt, gibt es noch Hoffnung. Aufgeteilt in Gruppen zu 200 wehrlosen Zivilisten, beschützt von 100 Soldaten unter der Führung von Waever (Will Patton) und dessen 1. Offizier, dem ehemaligen Geschichts- und Uniprofessors Tom Mason (Noah Wyle, bekannt aus EMERGENCY ROOM), fliehen die Menschen vor den Eindringlingen. Da die eigene Waffenstärke eher gering ist gleicht man dies mit taktischer Finesse aus. Doch menschliche Konflikte innerhalb der Gruppe sorgen für Unstimmigkeiten und Mason selbst steht vor der Frage, ob er weiter die Gruppe führen oder den eigenen Sohn retten soll, der von den Außerirdischen verschleppt wurde.

Regie führt Robert Rodat (u.a. Drehbuch für SAVING PRIVATE RYAN) und auch wenn die Geschichte sicherlich nicht neu ist, so ist sie aber packend erzählt und aufwendig inszeniert. Die Handschrift Spielbergs und seiner Animationsfirma Dreamworks ist deutlich erkennbar, vor allem in Form der Monster. So machen spinnenartige und blitzschnelle SKIDDERS und robotartige MECHS, die an den ROBOCOP ED-209 erinnern, Jagd auf die Menschen.

Nachdem die Serie bereits vor gut drei Wochen am 19. Juni in den USA mit 5,9 Millionen Zuschauern recht erfolgreich gestartet ist, ist sie in Deutschland mit ihren zehn Episoden seit dem 24. Juni jeden Freitag, ab 20:15 Uhr auf TNT Serie zu sehen.

Die ersten Episoden sind folglich schon zu sehen gewesen und sofern man FALLING SKIES als eine für das Fernsehen produzierte Serie akzeptiert, wird man nicht enttäuscht. Die handelnden Personen werden kurz und zügig eingeführt, was aber ausreichend ist, um der Geschichte folgen zu können. Es steht aber eindeutig das menschliche Schicksal und das damit verbundene Drama der Betroffenen nach der Invasion im Mittelpunkt. Es sind kleine Charaktermomente, die die Situation, in der sich die Betroffenen befinden, für den Zuschauer erlebbar machen, auch wenn man zuweilen noch eine etwas hölzern wirkende Darstellung verschmerzen muss.

Bereits nach der ersten Folge lässt sich feststellen, dass es nicht der Außerirdische ist, der sich als schlimmster Feind des Menschen darstellt, sondern er selbst. Eine Thematik, die im Laufe der Serie noch stärker herausgearbeitet werden soll, aber bereits jetzt schon Vorhersehbarkeiten aufweist. Die, von denen man Menschlichkeit erwartet, werden zu Bestien und verbannen jegliches Mitgefühl aus ihrem Leben, und die Outlaws, von denen man nichts anderes erwartet, werden geläutert. Das hat man alles zwar bereits gesehen, aber es schadet der Serie an sich trozdem nicht.

Die Action selbst ist zwar dünn gestreut, aber klug, knackig und spannend inszeniert. Der Auftakt sah schon recht vielversprechend aus und die noch folgenden Episoden sind im Fernsehplaner notiert. Mal sehen, was da noch kommt.

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Autor:
Michael Raab



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