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Evil Words: Kritik

Regie: Eric Tessier
Darsteller: Michel Cote, Patrick Huard, Catherine Florent
Kanada (Originaltitel: SUR LE SEUIL), 2003

Ein Familienvater und bis dahin unbescholtener Polizist erschießt ohne ersichtlichen Grund elf hilflose Schulkinder. Der erfolgreiche Horror-Autor Thomas Roy trennt sich erst seine Finger ab und versucht sich dann erfolglos das Leben zu nehmen. Roy wird in die Nervenklinik von Dr. Paul Lacasse eingeliefert, doch erst durch einen Journalisten wird Lacasse klar, dass Roy die grausamen Geschichten bereits geschrieben hatte, noch bevor sie passiert waren.

2004 schaffte es die kanadische Produktion EVIL WORDS immerhin in das Programm des Fantasy Filmfest. Trotzdem dauerte es acht Jahre, ehe der bereits 2003 entstandene Film als deutsche Veröffentlichung in der Störkanal-Reihe erscheint. Diese Tatsache lässt natürlich erst mal Fragen bezüglich der Qualität des Filmes aufkommen.

EVIL WORDS basiert auf einem Roman von Patrick Senecal, der von der Presse als kanadischer Stephen King gehandelt wird, und bietet durchgehend spannenden Mystery-Horror mit einer unheimlichen und düsteren Atmosphäre, was den Daumen für die Qualität des Filmes senkrecht nach oben zeigen lässt. Der Film befasst sich mit der Macht und der Kraft des Bösen, welche Auswirkungen sie auf den Menschen hat und den Abgründen unserer Seele.

Denn leider wird das im Film Gezeigte manchmal schneller und grausamer Realität, als wir zu glauben vermögen, wie die Taten eines Einzelnen in Norwegen gezeigt haben. Gerade die Eingangssequenz des Films erinnert fatal an die schockierenden Szenen Ende Juli, die immer wieder durch die Medien gingen. All der verstörenden Parallelen zur Realität, die kein Werk auf Zelluloid so recht einzufangen vermag, ist EVIL WORDS ist eine kleine Filmperle geworden, bei der man bis zum Schluss gespannt der Auflösung entgegen fiebert.

Regisseur Eric Tessier hat das Ganze gekonnt in Szene gesetzt. Ruhige und kühle Bilder, die einem Zeit lassen die unheilvolle Atmosphäre aufzusaugen. Es gibt keine nervöse Effekthascherei und die wenigen blutigen Szenen passen stimmig ins Gesamtbild. Auch die surrealen Sequenzen sind so dezent eingesetzt, dass sie den Fluss nicht unterbrechen. Tessier versteht es sehr gut, den Film erst einmal mit einer „normalen“ Thriller-Story auf Kurs zu bringen. Mit zunehmender Zeit jedoch mehren sich die Geheimnisse und der Handlungsfaden entspinnt langsam aber stetig einen okkulten Mystery-Horror, der sich jedoch stringent genug entwickelt, um den Überblick behalten und der Story folgen zu können.

Auch die Darsteller geben kaum Angriffsfläche für Kritik. Die Charakterentwicklung von Dr. Paul Lacasse, gespielt von Michel Cote, vom logisch denkenden Rationalisten hin zum an das Übersinnliche Glaubenden wird über die gesamte Laufzeit hinweg nachvollziehbar aufgebaut. Patrick Huard, der den Schriftsteller Roy verkörpert, glänzt ebenfalls mit einer starken Performance.

Leider, leider muss man bei der deutschen Synchronisation mal wieder eine dicke Träne verdrücken, denn diese nimmt dem Film sehr viel von seiner Atmosphäre. Diejenigen, die mit dem Mystery und dem Okkulten nur wenig anzufangen wissen, sollten lieber zu einem anderen Film greifen, denn so richtig verstört bleibt man nur zurück, wenn man sich dem Thema öffnen kann.

Blu-Ray: (bei Amazon bestellen)
Die Blu Ray bietet ein überwiegend scharfes Bild, nur bei manchen Szenen macht sich ein leichtes Rauschen bemerkbar, was bei einer 2003er Produktion eigentlich nicht passieren sollte. Auch die Tonspur klingt ein wenig schwach auf der Brust und die Extras fallen mit einem Trailer allein ebenfalls zu dünn aus, um der guten Story gerecht zu werden.




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Autor:
Michael Raab



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