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Elite Squad 2: Kritik (Berlinale)

Regie: José Padilha
Darsteller: Wagner Moura, Irandhir Santos, André Ramiro
BR/2010

BOPE, die allseits beliebte Elite-Kampftruppe mit dem urbanen Fadenkreuz für Drogendealende Schweinepriester, ist zurück. ELITE SQUAD 2 ist tatsächlich die Fortsetzung zu ELITE SQUAD und setzt 10 Jahre nach dem ersten Teil ein.

José Padilha, anwesend als Regisseur und Drehbuchautor, rückt die Action diesmal eher in den Hintergrund, wobei aber gleich zu Beginn eine exzellente Belagerungssequenz in einem Gefängnis aufrührt. In den Vordergrund rücken dafür politische und soziale Gesellschaftskritik in Gestalt von Captain Nascimento (Wagner Moura), der es mit Rios und –so wird es zumindest suggeriert- ganz Brasiliens hoffnungslos korruptem politischem System aufnimmt. Dank seinem angeblich unzureichenden Einsatz bei der Gefängnisbelagerung wird ihm von einem sehr lauten, pseudoliberalen Möchtegernpolitiker die Beförderung gestrichen, und zudem muss er sich auch noch mit seiner gescheiterten Ehe und einem Teenager-Sohn auseinandersetzen – was aber in diesem Umfeld kaum ernsthaftes Mitleid erregen kann.

ELITE SQUAD 2 wird von Nascimento in geradlinigen Rückblenden erzählt und bietet keinerlei Überraschungen. Das hier ist ein politischer Thriller ohne Thrills – was aber gar keine Kritik sein soll, denn Padhilas Ziel ist es, jeden, wirklich jeden außer Nascimento und BOPE als bodenlos niederträchtigen Abschaum hinzustellen. Die Drogengangs hier sind einfach nur entbehrungswürdiges Kanonenfutter, das am besten von BOPEs Superwaffen ausradiert wird und durch neue Gangs, besetzt mit korrupten Polizisten, ersetzt wird. Hauptsache nur, die Politiker sind glücklich: Die Junkies sind weg vom Fenster und die neuen Männer sorgen für die Stimmen der Slumbewohner.

Erwartungsgemäß gibt es hier keine finale Lösung oder gar ein Happy End. So ist das halt in Brasilien, und Nascimento selber kündigt das ja auch schon sehr früh an. Wie schon gesagt, Überraschungen oder unerwartete Haken sind hier nicht im Angebot, was aber nicht davon ablenken sollte, dass ELITE SQUAD trotzdem ein sehenswerter Film ist. Zunächst einmal ist da ja BOPE, selbst wenn sie zu wenig zu sehen ist, und dann sind sowohl die Schauspieler, als auch das Drehbuch, die Regie und die Kamera allesamt erste Klasse. Der Film lässt einfach nicht locker und hält den Zuschauer bei der Stange.

Wenn man Gefallen daran findet, einem Korruptionssumpf beim korrumpieren zuzusehen, dann ist das hier definitiv ein unterhaltsamer Film. Die Zuschauer, besonders in Brasilien, können die geschilderten Probleme nachvollziehen und erfahren dabei, dass die einzige Lösung wohl die Attacke von BOPA mit noch mehr und größeren Waffen ist – was dann aber nicht passiert…zumindest nicht vor ELITE SQUAD 3.

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Autor:
Simon Kingsley



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