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Dracula 3D – BD-Kritik

DRACULA-3D-posterRegie: Dario Argento
Darsteller: Thomas Kretschmann, Unax Ugalde, Asia Argento, Rutger Hauer
I,ESP,F/2012; BD: bereits erschienen (Italien)

Eine werkgetreue Nacherzählung der bekannten DRACULA-Geschichte – in 3D, damit –Zitat Dario Argento- „auch junge Leute Zugang zu diesem Literaturklassiker finden.“

Ich bin ein großer Fan von Dario Argento. Wirklich. Ich kenne alle seine Filme als Regisseur, habe ihn sogar schon interviewt und hoffe mit jedem neuen Werk erneut. Auf eine Rückkehr des „alten“ Argento. Der seit OPERA eigentlich nur noch Mist gemacht hat – mal mehr (GIALLO) und mal weniger (TRAUMA).

Mit DRACULA 3D nun ist eine neue Stufe von Mist erreicht. Eine Stufe, die das „bin“ des ersten Satzes in ein „war“ verwandelt. Endgültig. Denn Argento hat einfach kein Mojo mehr. Und kann offensichtlich nicht mehr beurteilen, wo die Grenze zwischen Horror und peinlich verläuft. „Eine werkgetreue Nacherzählung“: na klar…

In DRACULA 3D verwandelt sich die Titelgestalt mal eben in eine Eule, einen Wolf, einen Fliegenschwarm und –Himmel hilf- eine riesige Heuschrecke. Mir wäre neu, dass das auch bei Bram Stoker so vorkommt. Genauso wie steineerweichend schlechte Dialoge, 3D-Titten, klinische CGI-Panoramen und ein Endsong namens KISS ME DRACULA.

dracula-74Da auch der England-Abschnitt des Buches komplett fehlt und die Geschichte eigentlich nur für Kenner der Vorlage klar zu durchschauen ist, darf man im Fach „Adaption“ schon mal eine glatte 6 vergeben. Der schöne Vorderbau Miriam Giovanellis kriegt dafür eine 1, die Perücke von Unax Ugalde eine grundsympathische 4 und der Rest dann unisono wieder eine 6. Weil der Film eigentlich überhaupt nicht zu ertragen ist.

Hölzerne Schauspiel-Nulpen, anscheinend wahllos zusammengeklöppelte Szenen, ein Setdesign kurz vor Bauernbühne und ständig Claudio Simonettis nerviger Hui-Bu-Score. DRACULA 3D zeigt immerhin auch Blut (wenngleich nicht oft genug) und beweist so, dass die Akteure tatsächlich leb(t)en, doch ansonsten ist das hier eine porentief schlimme Totgeburt. Die sich auch noch ernst nimmt. Und damit so wirkt, als würde man einem humpelnden Einarmigen die Romeo-Rolle in einem Theaterstück geben.

Dracula3dBDCoverDario Argento hat mit DRACULA 3D ausgedient. Ich behalte ihn als den Regisseur in Erinnerung, der einst wie kein zweiter für furiose italienische Genrekunst stand, und werde mir nie wieder einen neuen Film von ihm ansehen. Was ja zum Glück sowieso nicht zu erwarten ist.

Die Blu-Ray: (Bestellen bei amazon.it)
Zur Qualität des 3D kann ich nichts sagen, doch das Bild der 2D-Fassung ist knusprige Sahne. Was man leider vom Ton nicht behaupten kann, der (sicher auch produktionsbedingt) als ganz dünnes Würstchen aus den Boxen quillt. Die englische Sprachfassung reißt ausschließlich vor Lachen vom Hocker. Als Extras sind ein Interview, ein Making Of und das Musikvideo zu KISS ME DRACULA anwesend.

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Weiterklicken:
Dario Argento in großartig
Die DRACULA-Suite von Claudio Simonetti
Ein selten beknackter Clip aus dem Film

3 Antworten zu “Dracula 3D – BD-Kritik”

  1. Martin Beck sagt:

    Dass Dario Argento ständig seine Tochter blank ziehen lässt, ist in der Tat eine gruselige Vorstellung.

    Und gefeuert wurde bei Reihe Sieben niemand; es gab ja mal zwei neue Chefs, die alles daran gesetzt haben, nicht alles daran zu setzen…und als ich dann wieder übernehmen *musste*, war die Stimmung einfach im Keller.

    Keine Vorwürfe hier, und das mit der Einsamkeit ist auch nicht so schlimm. Es ist ja nicht gerade so, dass ich den ganzen Tag tippen würde…

    Aber generell, nur zu – wer mitschreiben möchte, soll einfach mal anklopfen!

  2. Bartel sagt:

    Eine Frage aus reiner Neugierde: Hast du eigentlich deine komplette Blog-Belegschaft gefeuert und machst jetzt ganz alleine in deinem dusteren Büro autodidaktisch dem Wahnsinn anheim gefallen und so
    Plainview-Day-Lewis-Style weiter? Ist das nicht traurig…immer so einsam? ;)

  3. Bartel sagt:

    Der alte geile senile Bock benutzt doch seine Filme nur noch als Ausrede um mal wieder die Brüste seiner Tochter vor die Linse zu bekommen, weil diese ihn so sehr an seine verblichene Daria Nicolodi erinnern. Schmachz!Lechz!
    Die Beiden waren damals doch nur ein Paar weil ihre beiden Vornamen so schön romantisch miteinander harmoniert haben. Neee, das ist nicht gut. Bartel ist böse. Sehr böse. Aber Asias Brüste..immer noch in Topform!

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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