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Die Schneekönigin: DVD-Kritik

Regie: David Wu
Darsteller: Bridget Fonda, Jeremy Guilbaut, Chelsea Hobbs
UK, USA, Kanada/2002; Start: 21.10.2011 (DVD)

Basierend auf Hans Christian Andersens Märchen erzählt die US-Serienproduktion THE SNOW QUEEN die Geschichte von Gerda und Kai: DIE SCHNEEKÖNIGIN entführt Kay und seine Freundin Gerda begibt sich auf eine lange Reise, um ihn zu retten.

Diese Serienversion des Märchens von der Schneekönigin hat leider nicht das Zeug um zum Klassiker wie z. B. das tschechische DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL. Obwohl die Aschenputtel-Version mit dem Prinzen in Strumpfhosen und dem weißen Schimmel hochgradig kitschig ist, hat die Märchenverfilmung trotzdem einen Charme, der der Serie fehlt.

An der Kulisse von DIE SCHNEEKÖNIGIN scheint alles artifiziell, vor allem der Schneekönigin (Bridget Fonda – JACKIE BROWN, KISS OF THE DRAGON) mit dem geschmacklosen Glitzerschmuck, dem weißen Outlet-Kleid und dem billigen Make-up geht jeder Schrecken verloren.

Auch die Liebesgeschichte um Kai (Jeremy Guilbaut – TWO FOR THE MONEY) und Gerda (Chelsea Hobbs – DOGTOWN BOYS) ist geprägt von überflüssigen Stereotypen: Gerda zeigt Kai Schuhe in einem Schaufenster, die sie gerne haben würde – und er schenkt sie ihr zum Geburtstag. Als Gerda bei der Schwester der Schneekönigin gefangen ist, wirkt alles wie in einem Puppenhaus, die Frisuren sitzen fest wie Beton.

Außerdem scheitert die Erzählung an ihrem Anspruch, so viel Abenteuer wie möglich unterbringen zu wollen: Gerda kommt auf ihrer Suche nach Kai an Piraten vorbei, landet in einem weit entfernten asiatischen Land.

Slebst der aus dem Hause Jim Hensons stammende Eisbär im Schneepalast erhält eine größere Rolle als nötig.

Platz für das Herz des Märchens und dessen Symbolik (Kindheit und Erwachsenwerden, das „erkaltete“ Herz von Kai), für das Innere der Figuren, bleibt nicht.

Die einzig nachhaltig wirkende Einstellung ist die, in der die silberne Rosenbrosche von Gerdas durch die Hand der Schneekönigin getötete Mutter kalt, einsam und verloren im weißen Schnee liegt.

Die DVD eignet sich für einen verregneten/ verschneiten Winternachmittag, aber ob man die komplette Laufzeit von knapp drei Stunden durchhält ist fraglich.

Da lohnt es sich doch mehr, das Original von Hans Christian Andersen zu lesen: „Da saßen sie beide, erwachsen und doch Kinder, Kinder im Herzen, und es war Sommer, warmer herrlicher Sommer.

Die DVD: (bei Amazon bestellen)




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Autor:
Filiz Schulz



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