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Die Filmbörse: ein Tatsachenbericht von der Ankat-Front

Filmbörse„Da habe ich mich nur einmal kurz weggedreht und schon hat mir einer die Clint Eastwood-Box gemopst.“ Herzlich willkommen im Paralleluniversum Filmbörse! Mein erster Börsenbesuch datiert aus dem Jahr 1997. Hier wurde in Mainz einer der Grundstöcke für eine umfangreiche Filmsammlung gelegt. Dank Börsen in Mannheim, Neu-Isenburg, München und Nürnberg lernte man die südlichen Gefilde der Bundesrepublik kennen. Und sehr oft waren diese Börsen mit lustigen und erinnerungswürdigen Gegebenheiten garniert.

Doch die Filmbörse an sich schrieb schon ihre Geschichten, weit bevor ich sie für mich entdeckte. Darüber konnte ich mich mit Peter Beppler, der mit seiner Veranstaltungsagentur DARK EYES PROMOTION diverse Börsen im Bundesgebiet ausrichtet, unterhalten. „Für mich fing es mit CD-Börsen und dem Verkauf von CDs auf Rock-Festivals an. In den achtziger Jahren schwappte die Idee der Filmbörse von England nach Deutschland und wurde von Detlef Loll mit entsprechenden Veranstaltungen in München umgesetzt. Nach ersten Erfolgen dachten wir uns, dass wir dieses Projekt auch in anderen Städten durchziehen könnten. Unsere erste Börse in Neu-Isenburg fand dann im September 1996 statt.“

Damals, das waren noch die Zeiten der Videotapes und des Feilschens mit Händlern, die einem eine Glasbox für 200 DM als Erstauflage verkaufen wollten, obwohl man es selbst besser wusste. Oder die Zeiten der großen silbernen Koffer, in den die Händler ihre „bösen“ Filme verstauten. Diese Koffer wurden gut unter dem Tisch verborgen, und man selbst kroch auf Knien und mit lahmem Kreuz dann ebenfalls nach unten und wühlte darin. Mit Glanz in den Augen aufgrund der vielen Raritäten und Obskuritäten. Ein Glanz, der schnell wieder verschwandt, wenn man die Preise hörte.

Doch Verstand abgeschaltet und zugegriffen. Man kam sich vor wie ein Kleinkrimineller, der den Sittenwächtern durch die Maschen ging. Damals hatten die Börsen noch einen gewissen Underground-Touch, was sich auch in manchem Besucher widerspiegelte: Menschen, die wohl wenig bis gar kein Tageslicht in ihrem Leben gesehen hatten. Klar, sie mussten ja die ganzen Filme schauen. Und dann diese Gerüche, kamen die jetzt von den alten Filmen oder den Besuchern? Aber am Schönsten waren die Gespräche zwischen den Händlern und den Käufern: „Heh, ich such den Film, wo der mit dem Bohrer durch den Kopf gebohrt bekommt.“ „Oh, den hab ich nicht. Ist glaube ich auch beschlagnahmt. Aber ich habe einen andern. Da bekommt einer mit der Kettensäge die Beine entfernt.“ „Ist der auch schön blutig?“ „Ja.“ „Okay, den nehm ich!“

Filmbörse

Was für mich als Börsenbesucher durchaus lustig ist, hat für Peter weitaus mehr Ernsthaftigkeit: „Das Ordnungsamt macht bei solchen Börsen Auflagen, für die ich dann als Veranstalter gerade stehen muss. Vor allem beschlagnahmte Filme dürfen ja nicht verkauft werden. Es hat schon mehr als einmal Ärger mit dem Ordnungsamt deswegen gegeben.“ Peter zeigt mir dann noch einen dicken Ordner. Typisch für Deutschland – vollgestopft mit Bürokratie und Gesetzesbestimmungen. Bei so vielen Paragraphen, die hier zu beachten sind (genannt sei nur der § 131 StGB) bin ich froh, dass ich nur Besucher bin. Dazu meint Peter noch: „Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Wir halten uns an die Auflagen. So sind zum Beispiel Tierpornos und Kinderpornos ein absolutes NO GO.Darüber hinaus gibt es bei uns keine Ausnahmen, was das Alter angeht. Börsen kann man erst über 18 besuchen.“

Ab und zu schauten auch mal die Männer in Grün vorbei. „Händler und vor allem Besucher sind schon irritiert und auch genervt, wenn plötzlich 20 Mann in Uniform auf der Börse einfallen und nach beschlagnahmten Filmen suchen.“ Sie haben dann ihre Liste dabei und suchen überwiegend nach alten Zombie-Filmen, die wahrscheinlich deren Söhne selbst zu Hause im Schrank stehen haben. Es sind die alten Schinken, die doch heute eigentlich keinen mehr interessieren.

Aber die Aufmerksamkeit, die ihnen die Behörden dann schenken, macht sie natürlich wieder interessant. Die Kids schauen heute im Laden, welcher Film ein riesengroßes FSK 18 Logo trägt, was ja dank der neuen Gesetzgebung schon auf 100 Meter zu sehen ist, und zu Hause holen sie ihn sich dann aus dem Internet. „Auf einer Börse in Erfurt waren es sogar mal 30 Mann, die alles, was auch nur den Titel Zombie trug, genauestens unter die Lupe nahmen.“

Im Laufe der Zeit kamen dann zunehmend DVDs auf die Tische, wohingegen Videotapes nur noch bei einzelnen Händlern im Angebot waren. Ich dehnte jetzt die Börsenbesuche auf ganz Deutschland aus. Hamburg im Norden, Düsseldorf und Köln im Westen und Berlin im Osten. Denn man glaubte ja, auf irgendeiner Börse noch etwas zu finden, was man bis jetzt noch nicht hatte. Nun gab es die ersten DVDs von den alten Tapes zum Schleuderpreis, für die man vor kurzem noch sein Sparschwein geplündert hatte. Auf DVD erschien plötzlich so viel, dass die frühere Schnüffelarbeit eigentlich hinfällig wurde.

FilmbörseUnd je mehr Börsen man besuchte, desto bekannter wurde man. Jetzt sagte der Peter schon: „Ach, du schon wieder“. Während ich immer dachte, na ja, der sitzt auch nur herum und kassiert den Eintritt, hat er aber noch weitaus mehr zu tun. „Am Anfang musste ich erst einmal geeignete Hallen finden. Stadthallen haben sich da angeboten, natürlich muss man hier gleich die Auflagen beachten. Viele Hallen oder Lokalitäten, wie z.B. den Wideroom in Köln, habe ich eher durch Zufall oder durch Hinweise von Bekannten entdeckt. Dann muss ich einen Plan für die Stände erstellen, wer wo hin kommt. Hat ja jeder so seine Vorlieben. Heute haben wir eine feste Auswahl an Hallen, die wir regelmäßig benutzen.“

Aber mit zunehmender Zeit verschwanden dann auch die Männer mit den Silberkoffern und einige Händler, die man über Jahre fast schon liebgewonnen hatte. Auch das Angebot und das Publikum änderten sich. Die Ware passte sich mehr und mehr dem Angebot großer Elektronikmärkte an und manchmal konnte es passieren, dass plötzlich auch eine junge, gutaussehende Frau neben einem stand und nach einem Splatterfilm fragte.

Dunkle Gestalten wurden jetzt weniger gesichtet, dafür aber schon mal gereifte Herrschaften, die nach einem Disney-Film fragten. „Ja, das Publikum hat sich genauso verändert wie es auch von Stadt zu Stadt verschieden ist„, sagt mir Peter. „Leider ist der Besuch der Börsen eher rückläufig, denn heute findet sich ja wirklich alles im Internet. Mit eBay und Video-On-Demand muss halt keiner mehr aus dem Haus, wenn er nicht will. Das ist sehr schade.“

FilmbörseAber auch heute noch fühle ich mich auf einer Börse wie ein Kleinkind im Süßigkeitenladen. Es geht um das Wühlen in den Kisten, das Entdecken einer neuen Edition oder aber das beharrliche Suchen nach noch unentdeckten Filmperlen. Oder einfach nur das kumpelhafte Gespräch mit einem bekannten Händler. Und natürlich die lustigen Geschichten, für die auf eBay einfach kein Platz ist. „Da gibt es einen älteren Mann, der kommt regelmäßig auf die Börse. Er war jetzt schwer krank und sagte aber, er habe sich einen Termin im Kalender rot angestrichen, den der nächsten Filmbörse. Er war so glücklich, dass er dies auch schaffte und fragte mich dann nach einem Rentner-Rabatt beim Eintritt.“

Filmbörsen finden mehrere Male im Jahr statt, meistens in größeren Hallen. Der Eintritt ist an Samstagen gewöhnlich um 10h und an Sonntagen erst um 11h. Die Auswahl ist wirklich riesengroß und JEDER wird hier fündig. Oftmals lohnen sich auch Preisvergleiche bei den einzelnen Händlern.

Besonders interessant auf Börsen sind die vielen ungeschnittenen Fassungen, die teilweise in spezielle Börseneditionen verpackt sind. Man sollte sich etwas Zeit nehmen und am besten mit ein paar gleich gesinnten Filmfans aufschlagen. Die Preise sind unterschiedlich, je nachdem ob es sich um Neuware oder gebrauchte Filme handelt.

Auch wenn sich das Angebot über die Jahre hinweg geändert hat, Geld wird man in irgendeiner Form immer los – und sei es nur für die trillionste TANZ DER TEUFEL-Fassung. Ihr wisst schon, die, bei der auch die Szenen im Untergrund enthalten sind, wo U-Bahnen Leute köpfen. Das ist weltweit nirgendwo enthalten, sondern gibt es wirklich nur hier: Im Ankat-Biotop der Filmbörse.

Wo und wann finden Filmbörsen statt?
Dark Eyes Promotion
Wollys Events
Sammler Börsen NRW

23 Antworten zu “Die Filmbörse: ein Tatsachenbericht von der Ankat-Front”

  1. good post !!!!!! haha !!!!!! yes

  2. Michael Raab sagt:

    Am gestrigen Samstag die Börse in Mannheim besucht und es würde mich wirklich mal interessieren, wieviel Umsatz denn die Händler noch machen bzw. wieviele Filme sie am Ende des Tages verkauft haben. Die Tische liegen inzwischen voll mit Media-Books Cover A Cover B und Cover C. Aber die Cover sind echt so übel.

    Ich glaube mich erinnern zu können an LEON – ja ich weiß, es war erst gestern, aber man ist nicht mehr der Jüngste – bei dem das Cover wie das eines Zeichentrickfilmes aussah. Übel, übel kann ich nur sagen.

  3. Michael Raab sagt:

    Heute habe ich die Kombi-Börse in Frankfurt-Höchst besucht. Und leider werden Erinnerungen an ein Altersheim wach. Von der jungen IPhone und WhatsApp – Generation abgeschoben, hin und wieder am Geburtstag und an Weihnachten besucht, aber noch zu zäh und widerstandsfähig um das Zeitliche zu segnen.

    Wo man früher kaum noch den Rucksack zubekommen hat aufgrund der Menge der gekauften Filme, kauft man heute schon fast etwas aus Verzweifelung, um nicht ganz mit leeren Händen nach Hause zu gehen.

    Würde man die x-te Auflage eines alten Schinkens oder die durchaus schicken, aber teuren Media-Books von den Tischen entfernen, wäre die Börse so leer, wie montags abends bei Aldi nach einem Sonderangebot.

    Man könnte ja aus Nostalgie-Gefühlen ein Media-Book von „Missing in Action“ für 49,99 Euro kaufen. Meistens sieht Cover C aus, wie von einem Grundschüler gemalt. Aber der Verstand siegt dann mit zunehmenden Alter doch.

    Natürlich wird jetzt die berechtigte Frage kommen, warum gehst Du denn da überhaupt noch hin? Ich mag die Börsen einfach, das Wühlen in den Kisten und ab und zu doch nochmal ein „Fachsimpeln“.

    Wahrscheinlich ist es wie bei einem Spitzensportler, der sich einfach weigert ein zusehen, dass sich seine Karriere dem Ende neigt oder sogar schon zu Ende ist.

  4. Hans-Im-Glück sagt:

    Witziger Börsenerfahrungsbericht :-) könnte man spezifisch mit witzigen Erfahrungen auf anderen Börsen erweitern :-) das meisste trifft aber Überall zu. Denn es sind ja auch immer die gleichen Spezi Vororts :-)

  5. Michael Raab sagt:

    Am 11.09. ist wieder Kombi-Börse in Frankfurt-Höchst.

  6. Michael Raab sagt:

    Nicht vergessen : am 17.09. ist Ludwigsburg und am 18.09. ist Düsseldorf.

  7. Michael Raab sagt:

    Diesmal war die Anfahrt auch schwieriger. Wegen Hessen-Marathon war der direkte Weg komplett gesperrt, also Umleitung über die Pampa. Müssen die gerade wenn eine Börse ist durch die Gegend rennen.

  8. Sylvio sagt:

    Hach, süße Nostalgie.
    Meine erste Börse war in Neu-Isenburg. Eine achtstündige Zugfahrt vorher und nachher inklusive.
    Oh Mann …
    Und warum? Nur um mich vom ollen Tape-Beck die Kohle aus der Tasche klauen zu lassen.

  9. Michael Raab sagt:

    An diesem Sonntag war wieder die Börse in Neu-Isenburg. Die Mediabooks von Hellraiser I + II sind in meinen Besitz übergegangen. Einige Händler hatten schon gar keine mehr im Angebot.

    Nächster Börsen-Besuch ist am 11.09. in Ffm-Höchst angesagt.

  10. Michael Raab sagt:

    Ja, aus meiner Sicht ist die Düsseldorfer Börse einen Besuch wert. Die Halle ist nur ziemlich klein und bei vielen Besuchern wird es recht eng. Also sollte man sich schon zeitig am Eingang anstellen.

  11. funko sagt:

    War schon seit Jahren auf keiner Börse mehr, habe jetzt aber nach dem Lesen des Berichtes mal wieder richtig Bock bekommen. Taugt denn die Börse am 22. Mai in Düsseldorf noch was ?

  12. Joachim Bauer sagt:

    Klar, den Horror kann man immer noch steigern. Das wär mir dann aber doch ne Spur zu nerdig gewesen. Auf solche Ideen kommst eben nur Du. ;-)

  13. Jan sagt:

    „Kam bei der Gelegenheit nicht umhin, darauf hinzuweisen, dass auch das TCM-Remake und “Inside” von ihm sind.“

    :D Hat der nicht auch BABY GENIUSES 2 gemacht..?

  14. Joachim Bauer sagt:

    Ist das Bildungs- und Kulturzentrum in Höchst, ganz in der Nähe von der S-Bahnstation und dem Klinikum. Der Waschsalon, zu dem ich immer gehe, ist auch dort in der Gegend. Schade, dass der sonntags geschlossen hat, dann könnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

    Kenne den Saalbau (genau genommen kannte ich übrigens das Wort „Saalbau“ nicht, bevor es mich hierhergeschlagen hat) selbst auch nicht. Sieht aber nach den Fotos auf der Internetseite viel zu neu, modern, hell und freundlich aus für normale Filmbörsenbesucher.

    Meine bisherigen Frankfurter Erlebnisse beziehen sich auf die Börse in März in der Jahrhunderthalle. Also ja. Ist das noch Höchst oder bereits Zeilsheim? Wie auch immer, im Saalbau Bikuz sollen zumindest noch Platten und CDs vertreten sein.

  15. Michael Raab sagt:

    Du sprichst wahrscheinlich von der Kombi-Börse in Frankfurt-Höchst, Joachim? Die nächste Börse ist ja am 29. Mai, diesmal aber im Saalbau Bikuz. Kennt jemand von den Börsengängern diesen Saalbau ?

  16. Joachim Bauer sagt:

    Hab ja nun nach Berlin auch die Vergleichsmöglichkeit mit Frankfurt am Main. Ist wie beim FFF, das Publikum ist zum großen Teil das Gleiche, der Geruch sowieso, nur die Gesichter sind verschieden. Na ja, hab mich ja schon vor ein paar Jahren mit dem Zustand arrangiert als Teil einer Parallelgesellschaft in den besten Momenten bestenfalls zum Rand der Gesellschaft zu gehören. Aber das mit den hübschen Mädels in BLN kann ich eher nicht bestätigen. Sylvio meint wohl wahlweise seinen weiblichen Anhang oder die Mädels im Weihnachtskostüm, die im Dezember um eine milde Gabe baten / bitten. Hier in FF-M war ich tatsächlich überrascht, dass sich einige hübsche Frauen am Sammelpunkt der physiognomisch benachteiligten Aussätzigen eingefunden haben. Die waren jedoch hauptsächlich im Saal nebenan bei den Vinylpretiosen. Ist nach meinen Erfahrungen immer noch so: Rock’n’Roll ist cool, bei den silbernen (oder inzwischen blauen) Scheiben beginnt der Horror schon bei den Käufern.

    Leider ist insgesamt das Angebot (nicht nur im Horrorbereich) in den letzten Jahren sukzessive schwächer geworden. Abseits von der Standard-Media-Markt-Ware gibt es immer seltener noch etwas zu entdecken, was davon abweicht. Abgesehen von den reichhaltig mit Bootlegs ausgelegten Tischen.

    Wenigstens scheint die Fachkompetenz nicht zu schwinden. Da wollte doch hier in Hessen tatsächlich ein (ausgehend von der optischen Erscheinung) typischer Börsenbesucher dem Verkäufer erzählen, dass von dem „High-Tension“-Regisseur auch „Martyrs“ und (wenn ich mich richtig erinnere) „Frontière(s)“ neben dem „Hills-Have-Eyes“-Remakes stammt, was tatsächlich mit Zustimmung quittiert wurde. Kam bei der Gelegenheit nicht umhin, darauf hinzuweisen, dass auch das TCM-Remake und „Inside“ von ihm sind. „Ja klar, stimmt.“ Franzosen sehen nunmal alle gleich aus und zu wenig Sonnenlicht hat noch keinem geschadet.

    Ich jedenfalls bin bei der nächsten Börse wieder dabei. Bei den Comics und Platten/CDs nebenan gabs einige sehr interessante Sachen zu kaufen. Und der eine oder andere Kungfu-Film findet sich ja doch Gottseidank noch.

  17. Sylvio sagt:

    Zumindest bei mir gestaltet sich das ein bißchen schwierig. Aber prinzipiell gibt’s ’ne dicke Zustimmung!
    Und, Herr Beck, der Typ mit der Nase auf den Covern, war / ist schon echt eine einmalige Freakshow! Ganz allein, ist der den Eintritt wert! Hi hi hi …
    Dicht gefolgt vom PULLI DES TODES …

  18. Michael Raab sagt:

    An alle „alten“ Börsensäcke (zu denen ich mich auch zähle) ;-))) da draussen, lasst unsere Filmbörsen nicht sterben. Ich werde weiterhin auf den Börsen einreiten, so wie in EXCALIBUR der letzte Ritt von König Arthur, untermalt von den Klängen Carmina Burana von Carl Orff.

  19. Martin Beck sagt:

    :-))) Pulli, ich sage nur PULLI!

    Und: Nase uffm Cover. Und: „Ob der ankat ist, weiß ich nicht. Ich verkauf das für einen Freund.“

  20. Sylvio sagt:

    Schöner Bericht und auch gute Fotos. Ja ja, die Börsenzeiten sind / waren doch immer klasse, da gab es so viel zu gucken und zu entdecken, und ich rede jetzt nicht von drögen Filmen. Hö hö hö.
    Da mutete jeder schmale Durchgang als Laufsteg für sozial in vollem Safte stehende Klopse samt Schmierhaarfrisur (wenn denn „Frisur“) und der gemeine Bierbauch gilt als Nährungsmerkmal und ist Pseudonym dafür, daß man noch in der Lage ist, seine dicken Fingerchen an Telefonen zu vergreifen und Da Mario von nebenan zur Rettung vor wahlweise dem Hungerstode oder dem Tode durch Ersaufen in Bier zu bestellen. Und Da Mario liefert immer. Was kann es besseres geben, als die achtundneunzigste Emanuelle-Neuauflage bei Aldis Dosenbier und Da Marios Pizza zu genießen? Eben.
    Und ja, auch in Berlin gab’s das eine oder andere relativ schmucke Mädel, ich denke aber immer noch, daß die gekauft waren!

  21. Und ich hab hier immer noch das schöne Riesen Blade Runner-Plakat hängen – wird aber demnächst gegen „Raiders“ ausgetauscht. :)
    Tja, heute werden wir alten Leute auf den Börsen von den Kids immer nur noch seltsam angeguckt, wenn man nach Filmmaterial fragt, das nicht in einer DVD-Hülle kommt. Jetzt hätte man endlich die Kohle um sich all das leisten zu können und jetzt gibts das Zeugs höchstens noch bei Ebay – zu echten Horrorpreisen. :)

  22. Dani Hammes sagt:

    Hallo Dia – so trifft man sich wieder! :-)

    Ja, die schönen alten Filmbörsen im Düsseldorfer Kolpinghaus, wie vermisse ich diese Zeit. Das war das Highlight des Jahres für mich wenn ich mit meinen neuen Schätzen nach Hause kam. Verstaubte Filmplakate aus den 4oiger/50iger Jahren, rare Autogrammkarten, Filmprogramme, der Schlagersänger Peter Orloff, der Filmmaterial verkaufte… Aber am genialsten war wirklich Andrej Buschmann aus Rom, der hatte die tollsten Plakate und Aushangfotos dabei. Gute, alte Zeit!

  23. Schöne Erinnerungen, aber es gab schon weit vor den 90ern Filmbörsen. Unsere erste hier in Düsseldorf war bereits 1984 und damals waren die Videohändler nur der kleinste Teil. Man konnte dort tatsächlich eher Aushangfotos, Plakate, „Original“-Props und Soundtracks erstehen. :)
    Einer der Händler reiste sogar für jede Börse extra aus Italien an und versorgte seine Käufer mit Doppel A Null großen Postern, die es sonst (sowohl Motiv- als auch Größenmässig) weltweit nirgends gab.

    Aber ansonsten war alles so wie heute. Viele nutzten die Börsen halt als Treffpunkt mit Gleichgesinnten und die Gerüche waren auch ähnlich. :)

    Aber diese schönen Zeiten sind nun wirklich vorbei, jetzt dreht sich ja fast alles nur noch um die Silberscheiben – schade eigentlich.

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Autor:
Michael Raab


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