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Der Mandant: Kritik

Der MandantRegie: Brad Furman
Darsteller: Matthew McConaughey, Marisa Tomei, Ryan Phillippe
USA/2011; Start: 23.6.2011

Ein arroganter Anwalt (Matthew McConaughey) verteidigt einen angeblichen Vergewaltiger (Ryan Phillippe) und findet dabei heraus, dass nicht alles so ist wie es scheint.

Ja ja, der gute alte „es ist nicht alles so wie es scheint“ Film. Einst pflügte dieser klassische Thriller-Rahmen durch viele spannende Kinostunden, doch seit einigen Jahren ist er vorwiegend im Fernsehen zu Hause. Allabendlich wird dort ermittelt, was die „überraschenden“ Enthüllungen hergeben, und erst DER MANDANT verlagert diesen Plot mal wieder in die Lichtspielhäuser. Wo er aber eigentlich nichts mehr verloren hat.

Dass DER MANDANT überhaupt einen Kinostart bekommt, ist vor allem Hauptdarsteller Matthew McConaughey zu verdanken – einem gerade noch A-Star, der hier tatsächlich eine satte Vorstellung als schnöseliger Hans Dampf-Anwalt abliefert. Und dann ist die literarische Vorlage ja noch von Michael Connelly, einem erfolgreichen John Grisham-Klon, der hierzulande vor allem mit BLOOD WORK bzw. dem gleichnamigen Clint Eastwood-Film bekannt ist.

Der MandantÜberhaupt, John Grisham. DER MANDANT könnte auch von ihm sein, so „middle of the road“ wird hier der Fall gesponnen. Ryan Phillippe als reicher Bösewicht, Marisa Tomei als immer noch verbundene Ex-Frau, William H. Macy als wuseliger Ermittler und John Leguizamo als vorlauter Kautionsagent. Die auftretenden Personen sind bekannter als unsere Nachbarn, und als Abrundung gibt’s natürlich eine Ladung korrupte Justiz.

Das Beste an DER MANDANT ist wirklich seine Hauptfigur, beim Rest dagegen fühlt man sich wie auf dem heimischen Sofa. Das Finale ist leider nicht so der Bringer, die Dialoge sind teilweise furchtbar steif und zu lang läuft der Film auch. Man ringt um Kinoqualitäten, inklusive der ansehnlichen Besetzung, doch so richtig vom Hocker reißt einen das alles nicht. Vielleicht nochmal einen ganz genauen Blick auf die hektischen Zooms und blendenden Farben von Regisseur Brad Furman werfen? Nein, auch das ist leider kein Grund für einen Punktgewinn gegen die TV-Truppe.

DER MANDANT ist Mittelmaß, das man „gut wegschauen kann“ – aber dabei kaum eine Sekunde mal Spannung oder andere Emotionen verspürt. Ein solider Film; ca. dreiwöchiges Kino auf Bewährung.



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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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