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Der kleine Nick: DVD-/BD-Kritik

Der kleine NickRegie: Laurent Tirard
Darsteller: Maxime Godart, Kad Merad, Valérie Lemercier
F,B/2009; Start: 25.3.2011

Eigentlich geht es dem kleinen Nick (Maxime Godart) ganz prächtig, doch dann verstehen sich seine Eltern auf einmal zu gut. Der kleine Nick befürchtet, dass er bald einen Bruder bekommen und deswegen von den Eltern im Wald ausgesetzt wird.

DER KLEINE NICK tauchte erstmals 1960 auf, in Buchform. ASTERIX-Erfinder René Goscinny schrieb drollige Lausbubengeschichten, die von Jean-Jacques Sempé mit wunderbaren Bildern versehen wurden. DER KLEINE NICK erzählt von unbeschwerter Kindheit, liebenswerten Freunden und pfiffigen Streichen. Ein Stoff über und für Kinder, aus der Feder von Erwachsenen, die gerne selber wieder Kinder wären.

Selbst wenn DER KLEINE NICK längst nicht die Popularität von ASTERIX genießt, erreichen seine Geschichten dennoch zeitlose Qualität. Die Figuren, die Situationen, die Dialoge – all das besitzt einen schier unwiderstehlichen Charme. Die Welt des kleinen Nick dreht sich um verstrubbelte Haare, Löcher in Latzhosen und beste Freunde, mit denen man Äpfel klauen geht. Pfiffige LAUSBUBENGESCHICHTEN von Ludwig Thoma, versetzt in die cremefarbene Idylle einer französischen Kleinstadt der sechziger Jahre.

Der kleine Nick

Es ist eine ganz besondere Stimmung, die den Geschichten des kleinen Nick innewohnt, und der größte Verdienst des Films ist es zweifellos, diese Stimmung nahezu perfekt hinüberzuretten. Regisseur Laurent Tirard erschafft eine wohlige Wärme, findet großartige Charaktere und inszeniert eine dezente Comic-Atmosphäre, die sich der vorherrschenden Ästhetik moderner Kinderfilme bewusst verweigert. DER KLEINE NICK hat ein gemächliches Tempo, keine großen CGI-Tricks und „richtige“ Dialoge ohne Zwang zu neunmalklugen „one-linern“.

Dass dem Film zumindest in Deutschland kein allzu großer Erfolg beschieden war, mag der bewussten Harmlosigkeit des Geschehens geschuldet sein, was aber ja eigentlich genau das Besondere des Stoffes ist. DER KLEINE NICK findet Komik in den alltäglichen Ereignissen kleiner Jungen, die dann mit milder Überspitzung zu leichter, humorvoller Unterhaltung geformt werden. Die Welt auf der Augenhöhe von Kindern, feinfühlig adaptiert von den inneren Kindern schlemisch gebliebener Erwachsener.

Der kleine NickDie großen Pauken sucht man bei DER KLEINE NICK vergebens, doch dafür gibt es einen rundum gelungenen Familienfilm, dessen herzlicher Charme es tatsächlich schafft, der vielbeschworenen Altersgruppe zwischen 0 und 80 ein breites Lächeln zu schenken. Man muss Kinder einfach nur so weit ernst nehmen, dass sie selber über sich lachen können. DER KLEINE NICK ist eigentlich so simpel, und dabei doch eine große Ausnahme. Ach, was für ein schöner und liebevoll gemachter Film!

Die DVD & Blu-Ray (Bestellen bei Amazon)
Bild und Ton sind erwartungsgemäß super, die deutsche Synchro gibt sich viel Mühe (auch wenn ein paar der Kinder nicht sooo natürlich klingen) und die Bonusabteilung ist eine wahre Freude. Enthalten sind ein Making Of, ein Audiokommentar (von den Kindern), Interviews, ein tolles Musikvideo und Trailer. Bravo – schon wieder!

LE PETIT NICOLAS – die offizielle Webseite (auf französisch)

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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