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Deep Red: BD-Kritik

Regie: Dario Argento
Darsteller: David Hemmings, Daria Nicolodi, Gabriele Lavia
I/1975; Start: 3.1.2011 (GB)

Sodala, die Nerd-Brille ist aufgesetzt und schon wird verkündet, dass DEEP RED eigentlich keiner elaborierten Vorstellung mehr bedarf. Was Dario Argento heutzutage so alles verbricht, geht ja bekanntlich gar nicht mehr, doch DAMALS, in den goldenen siebziger Jahren des Italo-Booms, konnte der Mann über Wasser gehen. DEEP RED ist ein absolutes Meisterwerk und brachte den Giallo so stilsicher und mitreissend auf den bluttriefenden Punkt, dass nun –immerhin 36 Jahre später- die britische Blu-Ray von Arrow eine eigene Kritik bekommt.


Arrow: das sind die Jungs, die früher wahrscheinlich OPERA T-Shirts trugen und jeden Argento-Klassiker in mindestens drei Versionen im Regal stapeln. Jetzt haben sie ein Blu-Ray und DVD-Label aus der Taufe gehoben, das bisher z.B. INFERNO, BATTLE ROYALE, BAY OF BLOOD oder DAY OF THE DEAD am Gürtel hat und dafür eigentlich durch die Bank großen Applaus einfährt. Arrow ist keine verpeilte Resterampe, sondern eine echte Liebhaber-Nummer, die stets das Beste aus verschrumpelten Mastern holt und dazu dann schicke Extras und schicke Verpackungen gesellt.

Und jetzt also ist DEEP RED erschienen: als Doppel-Blu-Ray mit diversen Cover-Artworks, einem Poster, einem Booklet und diversen Extras. Nerdhausen, Hauptbahnhof, die Sonne scheint…und trotzdem sollte die selbstverständlich jetzt schon in Stein gemeißelte Kaufempfehlung mit einigen kritischen Kommentaren eingerahmt werden:

* ZWEI Blu-Rays: oh well. Auf der einen ist nämlich eine internationale Fassung drauf, die gut 20 Minuten kürzer ist als die Originalversion und somit eigentlich keinen Nährwert hat. Oder gibt es tatsächlich Leute, die so auf den Film stehen, dass sie unbedingt wissen wollen, was nu NICHT zu sehen ist??

* Bild und Ton sind spitze –as expected, allerdings inklusive Grieselgrain-, wobei besondere Erwähnung noch der italienische O-Ton verdient. Mensch, was das rummst!

* die Extras: Es gibt ein sehr charmantes Interview mit Daria Nicolodi, so la la Interviews mit Claudio Simonetti und Dario Argento, ein paar Trailer und einen interessanten, aber auch ziemlich trockenen Audiokommentar von Thomas Rostock. Eher für die Tonne ist eine verwackelte Führung durch den „Profondo Rosso“ Laden in Rom, das einzige Extra auf der zweiten Scheibe.

Dass Extras ganz oft eher Masse als Klasse sind, ist ja nun wirklich nichts Neues, doch trotzdem bekommt man hier das Gefühl einer suboptimalen Verstreichung wertvoller Lebenszeit. Arrow geben einiges, wenn auch nicht alles – was dann aber die strahlende Präsentation des Films gerne wieder ausbügeln kann. Essentiell, logisch!





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Autor:
Martin Beck
Good morning, my little chicks and cocks!



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