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Death Race 2: BD-/DVD-Kritik

Regie: Roel Reiné
Darsteller: Luke Goss, Sean Bean, Danny Trejo
USA/2010; Start: 17.3.2011

Maskenmann Luke Goss arbeitet als Fluchtwagenfahrer bei einem Banküberfall und parkt daraufhin im Knast. Dort landet er mitten im Darwinschen Gesetz: nur der Stärkste überlebt. Fiese Turniere stehen an der Tagesordnung und etwas ganz Neues soll starten, ein Todesrennen in aufgemotzten Karren, live gegen hartes Geld über Pay-TV zu empfangen. Sieg und Ruhm für den Gewinner, der Tod für den Rest.

1975 war der gute David Carradine gefragt wie nie. Als Kung-Fu-Mönch machte er den wilden Westen unsicher und ganz nebenher führte er auch noch ein fieses Fahrzeug als Frankenstein im originalen DEATH RACE 2000. Trash-Legende Roger Corman produzierte und somit war die dreckige Autobahn frei für einen Krawallfilm erster Güte, der überraschenderweise auch heutzutage noch prima funktioniert.

Als sich dann im Jahre 2008 Paul W. Anderson entschied, ein Remake zu schweißen, war die Vorfreude groß, vor allem wegen der Teilnahme von Mister „Smoking Barrel“, Jason Statham. Durchtrainiert wie nie trat er erfolgreich Frankensteins Erbe an und überzeugte vollends. DEATH RACE ist in der Tat ein knalliger Actionfilm, der jedoch im Kino eher floppte und erst im Heimkinobereich in die schwarzen Zahlen fuhr.

Kurze Zeit später ließ Anderson verkünden, dass er ein Prequel zu seinem DEATH RACE produzieren wolle. Er wollte Frankensteins Hintergrund aufzeigen und den Mann hinter der Maske näher beleuchten. Da Statham nicht mehr zur Verfügung stand, wurde mit Luke Goss ein anderer Maskenmann verpflichtet.

Leider jedoch gelingt es Regisseur Roel Reiné nicht, qualitativ an Andersons Werk anzuknüpfen. Das hat nichts mit dem geringeren Budget oder der DTV-Vermarktung zu tun, sondern schlicht mit der Unfähigkeit, spannende oder in irgendeiner Art mitreißende Bilder zu erzeugen. Die komplette erste Stunde plätschert so vor sich hin, die Kämpfe sind mies choreographiert und dass man alle Schläge meilenweit vorbeigehen sieht, spricht per se schon Bände.

Als dann die flotten Kisten bestiegen werden, zieht die Spannungsschraube tatsächlich ein bisschen an und rettet so den Film vor dem totalen Untergang. Obgleich viele Szenen eins zu eins aus dem Original übernommen wurden, sind diese doch noch ein Stück weniger schick anzusehen. Dennoch gibt es auch einige feine Einstellungen, wie das Zeitlupenbullenautoexplosionsballet. Das ist super und macht Freude. Viel mehr als das gibt es aber auch nicht zu bestaunen, der Rest ist altbekannt und schon besser dagewesen.

Noch ein Wort zur deutschen FSK-Idiotie: Universal reichte den Films anfangs für eine 16er Freigabe ein, was aufgrund der weniger expliziten Todesszenen als in Teil 1 durchaus nachvollziehbar ist. Die Ablehnung folgte auf dem Fuße. Als dann jedoch auch die kJ-Freigabe verweigert wurde, entschied sich Universal dafür, lediglich die Videotheken mit einer SPIO/JK-Version zu beliefern. Die Käufer gehen leer aus. Gut gemacht. Ich sehe die üblichen Verdächtigen schon die Geldbörsen zücken und die Ösis noch reicher zu machen. Und das für diesen Film. Nein, das muss nicht sein.

Die DVD & Blu-Ray: (Bestellen bei Amazon)
Universal = Bild und Ton sind besser, als es die Budgetklasse eigentlich erwarten lässt. Die Making Ofs kann man sich getrost schenken, doch dafür sind die deleted scenes sehr gut und der Audiokommentar des (holländischen) Regisseurs erzählt mit eloquenter Ausführlichkeit.




5 Antworten zu “Death Race 2: BD-/DVD-Kritik”

  1. Joachim Bauer sagt:

    Selbstverständlich gesehen. Die DVD hat mir der (damalige) Inhaber von Atomik-Films höchstpersönlich verkauft. Klasse, hm… ja, gelungen auf jeden Fall.

  2. Martin Beck sagt:

    Ne, von Atomik-Films.

    Kennst du den Film? Ist klasse.

  3. Joachim Bauer sagt:

    Etwa der „Bone Dry“, der von Atomik rausgebracht wurde? ;-)

  4. Martin Beck sagt:

    Luke Goss: absolut. Mein Tip hierzu: BONE DRY. Der Mann kann schauspielern und sieht unverschämt gut aus.

  5. Jens sagt:

    ich mag Luke Goss – der hat immer noch A-Klasse potential. der film selber is schrott kann man ihm aber nicht vorwerfen. so ist das nun mal wenn man sich ständig fragt wann man berühmt wird ;)

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Autor:
Sylvio Constabel



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