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Death Note – The Last Name: DVD-/BD-Kritik

Death noteRegie: Shusuke Kaneko
Darsteller: Tatsuya Fujiwara, Kenichi Matsuyama, Erika Toda
J/2006; Start: 15.4.2011 (DVD & BD)

DEATH NOTE – THE LAST NAME schließt an den ersten Teil an und offenbart ein zweites Todesbuch, das in die Hände der Fernsehmoderatorin Misa (Erika Toda) gelangt. Der Besitzer des ersten Buchs, Light Yagami (Tatsuya Fujiawara), muss daraufhin notgedrungen auf die Seite von Chefermittler L (Kenichi Matsuyama) wechseln, um der rätselhaften Mordserie Einhalt zu gebieten.

Teil 2 von DEATH NOTE wurde back-to-back mit Teil 1 gedreht, was nicht nur die ästhetische und inhaltliche Harmonie fördert, sondern auch die Arbeit eines Kritikers enorm vereinfacht. DEATH NOTE ist eigentlich ein einziger Film, der dank einer Gesamtlaufzeit von über vier Stunden in zwei Hälften zerlegt wurde und somit ausschließlich als Ganzes zu genießen ist. Wer nur Teil eins ansieht, ärgert sich über den drastischen Cliffhanger, und wer nur Teil zwei ansieht, versteht aus dem Stand lediglich Bahnhof.

Im direkten Vergleich schneidet DEATH NOTE – THE LAST NAME tatsächlich besser ab, weil hier einfach keine Zeit mehr für die Etablierung der inhaltlichen Basis aufgewendet werden muss. Die Figuren und ihre Konstellation sind bekannt, so dass es umgehend ans Morden und Knobeln gehen kann. Als äußerst geschickter Schachzug erweist sich dabei die Hinzunahme der süßen Fernsehmoderatorin, die nicht nur die Hirnanhangdrüse in Schwung bringt, sondern auch die Handlung geschickt erweitert. Es gibt nun zwei Todesbücher…und natürlich auch zwei Götter des Todes.

Death note

Die Konflikte in DEATH NOTE – THE LAST NAME nehmen deutlich dramatischere Ausmaße an und gipfeln schließlich in einem „echten“ Showdown, der im Gegensatz zum finalen Cliffhanger des ersten Teils den Film zu einem runden Abschluss bringt. Es wäre sicherlich möglich, ein paar der Twists auf dem Weg dorthin entweder ganz wegzulassen oder zumindest geradliniger zu gestalten, doch eigentlich gehört auch das zum Film dazu – dieses kuriose Nebeneinander aus inszenatorischer Kühlheit und verspieltem Auskosten skurriler Marotten.

Death note

Der primäre Anker für solcherlei Sparenzchen ist selbstverständlich L, der hier wesentlich mehr zu tun bekommt und dabei zur heimlichen Hauptfigur aufsteigt. Der Typ ist gleichzeitig mörderisch schlau und kurz vor weichen Wänden, was als Mixtur eine ungemein faszinierende, weil völlig unberechenbare Persönlichkeit ergibt. DEATH NOTE – THE LAST NAME schneidet auch wegen ihm einen Tick besser als sein Vorgänger ab, doch eigentlich ist das nur für diejenigen von Bedeutung, die sich bereits beim Vorspann ganz dolle auf das Ende freuen wollen. Die beiden DEATH NOTE Filme bilden zusammen ein sehenswertes Fantasy-Epos, das trotz kleiner Schwächen blendend unterhält und unbedingt zu den gelungeneren Manga-Adaptionen gezählt werden kann.

Die DVD & Blu-Ray: (Bestellen bei Amazon)
Wie die beiden Filme, so auch ihre Präsentationen: sie geben sich nicht viel, was erneut eine so la la Synchro, einen satten Ton und durchschnittliche Extras (=Making Of, Videotagebuch, Pressekonferenz, Filmpremiere) bedeutet.



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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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