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Das Hausmädchen: DVD-Kritik

Regie: Sang-soo Im
Darsteller: Do-yeon Jeon, Jung-Jae Lee, Seo Woo u.a.
Südkorea/2011
Erscheinungstermin DVD und BD: 09.09.2011

Die einfache Arbeiterin Eun-yi wird von einer reichen Familie als Kinder- und Hausmädchen eingestellt. Schon bald findet der Hausherr Gefallen an dem jungen, hübschen Mädchen und schwängert sie. Als seine Schwiegermutter und Frau davon erfahren, setzen sie alle Mittel in Bewegung, damit Eun-yi ihr Kind verliert und feuern sie dann. Doch Eun-yi sinnt auf Rache.

Schmuckstück des Films ist die bezaubernde Eun-yi (Do-yeon Jeon), die durch ihr entwaffnendes Lächeln und ihre unbekümmerte Art Leben und Liebe in das starre Zusammenleben von Hoon Go (Jung-Jae Lee) und seiner hochschwangeren Frau (Seo Woo) bringt. Sie scheint weit kindischer und unbekümmerter als die kleine ernste Nami, auf die Eun-yi aufpassen soll.

Was sicherlich auch an der sterilen Umgebung liegt, in der Eun-yi arbeitet: Das riesige Anwesen der Familie strahlt puren Luxus aus. Riesige schwere Kronleuchter, glänzender Marmor, Eames-Sessel vor einem meterlangen Kamin, ein Swimmingpool mit angrenzender Sauna. Eun-yi muss sich in ihre Uniform zwängen und in hohen Schuhen den Arbeitsalltag bewältigen, bei dem ihr die frustrierte und verbittere ältere Byung-sik hilft.

Eun-yis Unbedarftheit und Ausleben ihrer Lust mit dem Hausherren führen schließlich zu ihrer Schwangerschaft. Auch hier reagiert sie wieder naiv und versteht die Konsequenzen ihrer Tat nicht. Ihre Kollegin verrät sie an die Schwiegermutter von Herrn Goo, um Schlimmeres zu verhindern. Goos Schwiegermutter ist von nun an die Drahtzieherin in einem morbiden Spiel, in dem es darum geht, das ungeborene Kind zu verlieren. Sie und ihre Tochter schrecken vor nichts zurück, bis Eun-yi zum Beispiel an einem Kronleuchter baumelt und ein Stockwerk hinabfällt. In einer bedauernswerten Szene verliert sie das Kind in der luxuriösen weißen Badewanne, das Blut ihres Schoßes breitet sich langsam um den Leib der bitter weinenden Eun-yi aus.

Die Familie wirft sie danach aus dem Haus, da nun sichergestellt ist, dass sie keine Ansprüche auf die Reichtümer der Familie hat. Doch Eun-yi kehrt für eine finale Tat ins Haus zurück …

Der Film wird als Erotikthriller bezeichnet, doch sowohl die Erotik als auch der Thrill bleiben leider auf der Strecke. Die Erotik beschränkt sich auf zwei, drei eher kühl inszenierte Szenen, und die Spannung verläuft eher untergründig, wirkt nie bedrohlich.

Die Schlussszene ist wahnsinnig stark und fasst das groteske Leben der viel zu reichen Familie und deren Angestellten wunderbar zusammen. Theatralisch wird der Geburtstag der kleinen Nami gefeiert: der Vater schenkt ihr ein teures Kunstwerk, die Mutter stöhnt betrunken ins Mikrofon „Happy Birthday to you“, danach setzen sich alle distanziert wieder auf ihre Plätze. Nur Nami schaut mit wissendem-traurigem Blick in die Ferne. Sie weiß, wozu ihre Familie imstande ist.

Die DVD und Blu-Ray (bei Amazon bestellen):
Als Extras sind dabei: Making of, in dem die Schwierigkeiten der Hauptdarstellerin beim Dreh schön dargestellt werden (sie erscheint ein bisschen so naiv wie ihre Hauptrolle), lustige Outtakes, weiteres „Behind the Scenes“-Material, der Trailer und eine interessante Review über die Vorstellung des Films in Cannes.




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Autor:
Filiz Schulz



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