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Creed: Rocky’s Legacy – Kinokritik

creed2R: Ryan Coogler
D: Michael B. Jordan, Sylvester Stallone, Tessa Thompson
USA/2015; Start: 14.1.2016

Adonis Creed (Michael B. Jordan), der Sohn von Apollo Creed, kommt nach Philadelphia und wird von Rocky Balboa (Sylvester Stallone) unter die Trainer-Fittiche genommen.

Der siebte ROCKY-Film, Wahnsinn. Eigentlich war ja bereits ROCKY BALBOA (2006) der Abgesang auf die titelgebende Figur, doch jetzt geht’s halt nochmal weiter, mit einem Sequel/Spin-Off. Rocky ist hier erstmals nicht mehr Mittelpunkt, genauso wie auch Stallone erstmals nicht das Drehbuch geschrieben hat. In vielerei Hinsicht bleibt CREED immer noch ein ROCKY-Film, aber die Ansage ist klar: Der Staffelstab soll übergeben werden, auf dass irgendwann Michael B. Jordan altersweise Trainer-Ratschläge geben kann.

Die Art und Weise, wie das ROCKY-Franchise am Leben erhalten werden soll, riecht stramm nach Business-Plan. Unterhalb dieser schalen Wolke, die erneut besagt, dass der Zuschauer am liebsten das frisst, was er kennt, entfaltet sich dann aber zum Glück ein lebendiger und tatsächlich authentisch wirkender Boxerfilm. Der Schlüssel dafür ist zweifellos Sylvester Stallone, der schlau genug ist, am Rand zu bleiben, und seiner nach wie vor liebenswerten Figur differenzierte Brüche gestattet. Online-Wetten sind für den Mann ein fremdes Buch, wenn er „Cloud“ hört, blickt er zum Himmel hoch, und sein Restaurant wirkt wie aus der Zeit gefallen.

creed3Rocky Balboa weiß, dass er kein Star mehr ist, und erreicht dadurch ein menschliches Identifikationspotential, das nicht nur die Serie respektiert, sondern seinem Darsteller auch die beste Rolle seit Jahren beschert. Das riecht schon sehr nach Nebendarsteller-Oscar, zumal Regisseur und Drehbuchautor Ryan Coogler (FRUITVALE STATION) die Figuren deutlich vor die Box-Action stellt. Innerhalb der Geschichte, die selbstverständlich eine einzige Abfolge von Formeln ist, können dadurch überraschend emotionale Spitzen erklommen werden, die zusammen mit der grundsätzlichen Bodenständigkeit den Zuschauer leicht hineinziehen.

Wichtig hierbei ist auch, dass CREED nicht nur vom Gewinnen handelt, sondern vor allem vom Überleben. Jawohl, Adonis möchte sich selbst finden und die Zwischenschnitte bei den Boxkämpfen diktieren genau, wie der Zuschauer gerade fühlen soll, doch trotzdem hinterlässt der Film einen ehrlichen Eindruck. Adonis sucht nach Antworten, sein Umfeld sorgt sich zunächst um sein Wohlbefinden und der Sport an sich betont statt ewiger Glorie lieber die harte Arbeit dahinter. Der Weg der Formeln ist wahrlich keine Autobahn, sondern ein steiniger Feldpfad mit allerlei Hindernissen und Abzweigungen.

Creed06467.dngAuch Michael B. Jordan macht seine Sache sehr gut und hat allein schon deswegen gewonnen, weil solche großen Rollen für Schwarze nach wie vor die Ausnahme sind. Ob er auch alleine einen Boxfilm tragen kann, betitelt zum Beispiel…CREED 2, könnte ein Fragezeichen hervorrufen, doch zumindest hier, im zugleich vertrauten und geschickt erweiterten ROCKY-/Stallone-Universum, ist seine Rolle ein überraschend plausibler und packender Treffer. Was bei ihm und auch den anderen Figuren sehr schön ist, ist ihre Fähigkeit zu schweigen – eine gerade im aktuellen amerikanischen Mainstreamkino nicht zu unterschätzende Qualität. Die letztendlich nichts weniger „sagt“ als ein souveränes Vertrauen in das Drehbuch und auch die Zuschauer.

Auf dem kleinsten Nenner ist CREED natürlich immer noch die sechste Fortsetzung einer wahrscheinlich ewig weiterlaufenden Franchise-Mühle, doch für diese Bürde wirkt der Film erstaunlich frisch und unforciert. Selbst die Boxszenen besitzen eine unverbrauchte Rohheit, deren doch eigentlich immer gleiche Schläge den Zuschauer zu imaginärem Schattenboxen verleiten. Und wenn dann noch der erste große Kampf von Adonis als einziger Take hereinbricht, ist der formale Stunt schnittbefreiter Präzision tatsächlich so spektakulär und mitreissend wie kaum etwas zuvor in der ROCKY-Saga.

Das Auge des Tigers trägt den blauen Kranz des Underdog-Siegers: CREED ist ein toller Film!

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Weiterklicken:
CREED – Rocky ist wieder da!
creedthemovie.com

5 Antworten zu “Creed: Rocky’s Legacy – Kinokritik”

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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