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Countdown in den Tod: DVD-Kritik

Countdown in den TodRegie: Larry Peerce
Darsteller: Charlton Heston, John Cassavetes, Beau Bridges
USA/1976; Start: 10.6.2011 (DVD)

Ein Sniper positioniert sich in einem vollbesetzten Footballstadion und fängt an zu schießen. Kann ihn das SWAT-Team unter der Führung von Charlton Heston und John Cassavetes stoppen?

COUNTDOWN IN DEN TOD ist eine umgetitelte Neuauflage der noch gar nicht mal so alten Koch Media-DVD namens ZWEI MINUTEN WARNUNG. Der Film verbindet das damals äußerst populäre Katastrophenfilm-Genre mit einem DIRTY HARRY-mäßigen Thriller und setzt dazu zwei der größten amerikanischen Errungenschaften ein: Football und Waffen.

Vorzugsweise werden dabei typische Katastrophenfilm-Cha-
raktere vorgestellt, wie z.B. ein Autoverkäufer (David Janssen), seine Freundin (Gena Rowlands), eine Studentin (Marilyn Hassett), ein Spieler in Schwierigkeiten (Jack Klugman) oder ein arbeitsloser Familienvater (Beau Bridges), und den Rest der Zeit füllen dann entweder Schießübungen vom (lange Zeit anonymen) Killer oder hektische Betriebsamkeit auf der Polizeiseite.

Countdown in den TodIch möchte gar nicht sagen, dass der Film ohne Reiz ist, nur richtige Spannung kommt hier eher nicht auf. Das größte Hindernis dabei sind die Seifenoper-haften Charakterzeichnungen, die viel zu viel Platz einnehmen und dann am Ende doch nur abgeknallt werden. Man kennt sie irgendwann zwar, aber für wirkliche Empathie bleiben sie einfach zu flach. Wesentlich effektiver wäre es gewesen, zumindest einem von ihnen eine Verbindung zu dem Killer zu gestatten.

Ebenfalls etwas komisch mutet die Entscheidung an, den Killer im Dunkeln zu lassen. Die aus subjektiver Warte gefilmten Szenen mit ihm deuten klar auf einen Psychopathen, doch die letztendliche Auflösung kann dann das zuvor geschürte Kitzeln überhaupt nicht bestätigen. Ohne jetzt zu viel zu verraten: Der Typ handelt aus Motiven, die tatsächlich keiner größeren Vorstellung im Verlauf des Films bedürfen.

Countdown in den TodDer bereits erwähnte Reiz von COUNTDOWN IN DEN TOD liegt in seinem ruhigen, fast schon kühlen Aufbau, der sich spätestens bei der selbstverständlich ausbrechenden Massenpanik bezahlt macht. Überall wird gerannt und geschrien, doch Regisseur Larry Peerce scheint mehr zu beobachten, als aktiv das Geschehen anzufeuern. Die eher aufgesetzte Panik vieler anderer Katastrophenfilme trifft hier auf abgeklärte Polizeiaktionen. So viel Mann wie Charlton Heston regt sich einfach nur begrenzt auf.

Wer mal einen richtig spannenden Katastrophenfilm mit einem vollbesetzten Football-Stadion erleben möchte, sollte sich SCHWARZER SONNTAG ansehen. Bei COUNTDOWN IN DEN TOD reicht es immerhin zu solider siebziger Jahre Kost, die sich zwar einige Katastrophenfilm-Klischees erlaubt, doch diese dann mit ungewöhnlich kühlen Thriller-Einflüssen ausbügeln kann. Und natürlich mit Football und Waffen. Die siebziger Jahre sind selbst unter dem Deckmantel „solide“ immer noch einen Blick wert.

Die DVD: (Bestellen bei Amazon)
Bild und Ton sind sehr gut, und die alte deutsche Synchro ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Als Extras gibt es die 16minütige Super 8-Fassung (wer’s braucht…) und den Trailer.




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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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