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Copy & Waste: Klischees bei romantischen Filmplakaten

Romantische Komödien, kurz Romcoms, gehören gemeinhin nicht gerade zu der Sorte von Filmen, die sich durch besonderen Schöpfergeist und den Drang zu raffinierter Eigenständigkeit auszeichnen. Im Gegenteil, einige wenige dominante Muster bilden die Basis für immer neue Geschichten, die meist ziemlich umständlich, aber wenig überraschend auf ein tränenreiches Happy End hinauslaufen. Erfrischend andersartige Ausnahmen, wie GARDEN STATE oder BEFORE, bestätigen die Regel.

Nun mag es kaum verwundern, dass neben einfallslosen Drehbuchautoren auch immer wieder Grafikdesigner auf die Romcoms losgelassen werden, deren Ideenreichtum gerade bis zum Referenzwerk in der Bildersuche bei Google zu reichen scheint. Getreu dem Motto „Was einmal gut gelaufen ist, soll man nicht ändern“ wird der Fließbandcharakter der Stories auf die Filmplakate übertragen. Ob das Althergebrachte tatsächlich immer gut ist, ist dabei bloß die eine Sache, die unerschöpflichen kreativen Möglichkeiten der Plakatkunst so leichtfertig zu verschenken eine ganz andere.

Freude bereiten die lieblosen Plakatplagiate vor allem dann, wenn man sie so seriell betrachtet, wie sie hergestellt werden. Denn das offenbart nicht bloß die Einfallslosigkeit ihrer Schöpfer, sondern entlarvt ganz nebenbei auch noch so manches inhaltliche Klischee im Genre der romantischen Komödien.

Das Rücken-an-Rücken-Klischee ist eines der Klassiker: Beide Hauptdarsteller wenden ihre Körper voneinander ab, stehen selbstbewusst in ihre jeweils eigene Richtung und liegen trotzdem eng am anderen an. Hier sind Beziehungsstress und starkes Platzhirschverhalten ebenso vorprogrammiert wie das versöhnliche Finale.



Nicht minder klassisch ist die populäre Dreiecksbeziehung. Der Ex, der Lover, der Priester, der Vater. Irgendwer ist anscheinend immer im Weg. Passend dazu, die auf Filmplakaten unverzichtbaren „schwebenden Köpfe“ (Floating Heads).



Da, wo viele kleine Episoden, viele Charaktere und im Idealfall auch viele bekannte Namen zusammenkommen, muss am besten gleich alles auf das Plakat mit drauf. Verliebt, verträumt, verschachtelt: Die Collage.



Noch weitere Klischees gefällig? Dann auf zur Empire-Seite!

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Autor:
Sascha Schmidt


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