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Conjuring: Die Heimsuchung – Kinokritik

conjuring-poster01Regie: James Wan
Darsteller: Lili Taylor, Vera Farmiga, Patrick Wilson, Ron Livingston
USA/2013; Start: 1.8.2013

Ein Landhaus auf Rhode Island wird von einem Dämon terrorisiert. Das Dämonologen-Ehepaar Ed und Lorraine Warren eilt der dort lebenden Familie zu Hilfe.

Und siehe da: Der Sommer 2013 hat doch noch einen echten Hit fabriziert, natürlich weit abseits des penetranten „tentpole“-Gedöns. CONJURING sollte eigentlich schon im Februar starten, doch nach den ersten Testvorführungen befand man den Film gut genug für den sommerlichen Kampf gegen Superhelden und CGI. Mit Qualität gegen Krach – eine geradezu revolutionäre Strategie.

Tatsächlich wirkt CONJURING wie eine frische Brise, die gerade im Sommerumfeld ihre volle Wirkung entfalten kann. Der Film erzählt kaum etwas Neues, doch die Art und Weise, wie Regisseur James Wan die Zuschauer einwickelt, ist geradezu meisterhaft. Die Einführung der Personen, die Erzeugung von Spannung, die „jump scares“, die geschickte Steigerung des Terrors – all das zeugt von einer inszenatorischen Reife und Eleganz, die absolute Kontrolle über den Stoff und das Genre beweist.

Besonders deutlich wird das am Anfang, als ein Prolog mit wenigen Szenen pures Unbehagen heraufbeschwören kann, gefolgt von einer zum Niederknien schönen Titeleinblendung, und auch ganz am Ende, wenn der sonst übliche Schluss-Kreisch einfach nicht kommen mag – zumindest nicht so, wie man ihn erwartet. CONJURING positioniert sich klar im „haunted house“-Genre und entwickelt daraus ein überaus geschicktes Spiel mit den hier anwesenden Standards.

Conjuring 5Knarzende Türen. Ein bedrohlicher Kleiderschrank. Ein noch bedrohlicherer Keller. Versteckte Räume. Der Blick unter das Bett. Klappspiegel. Allerlei verdächtige Geräusche. Bei CONJURING trifft man vieles Bekanntes wieder, das eigentlich kaum noch tangieren sollte…und es dennoch tut. So richtig. Mit unruhiger werdendem Popo, kürzer werdender Atmung und echt fiesen Schocks. Die z.B. von einer Puppe und Wachsmalstiften, einer dämonischen Fratze oder –der besten Szene des Films- Streichhölzern und klatschenden Händen ausgehen.

Conjuring 4„Klapp klapp“ und alle kleben an der Decke. Garantiert. Denn CONJURING zeigt ein perfektes Gespür für Spannung und Horror, dem sich selbst altgediente Bluthunde nicht entziehen können. James Wan lässt niemals locker, verkneift sich jede Form von Ironie und weiß genau, wie Kamera, Schnitt und Musik für den größtmöglichen Effekt ineinandergreifen müssen. Die absolute Kontrolle, auf jeden Fall, und in jeder Beziehung einfach ganz großes Kino. An zwei Stellen darf die Kamera sogar einen 180-Grad-Dreher fabrizieren, ohne das es aufgesetzt wirkt, und wenn dann am Ende ein paar dezente Effekte passieren, stellt man kaum noch kopfschüttelnde Fragen – zu intensiv ist das Geschehen, zu verdammt creepy die ganze Situation.

Conjuring 1Einen guten Anteil daran haben auch die subtile siebziger-Jahre-Atmosphäre, die dem Film einen erdigen, authentischen Touch gibt, und die hervorragenden Schauspieler, die ihren hervorragenden Rollen wesentlich mehr Leben einhauchen als es im Horrorgenre sonst üblich ist. An erster Stelle ist hier auf jeden Fall Vera Farmiga zu nennen, die erneut beweist, dass sie eine der besten aktuellen Schauspielerinnen überhaupt ist, aber auch Lili Taylor und der Rest ihrer „Familie“ lassen immer wieder zusammenzucken. CONJURING ist viel mehr als nur Schocks, sondern einfach ein verdammt guter Film – bei dem selbst der obligatorische Cop und der obligatorische Assistent noch sinnvolle Sachen zu tun bekommen.

Zugegeben, viel Neues wird hier tatsächlich nicht erzählt, doch in seinem Metier setzt CONJURING ein strahlendes Glanzlicht, das INSIDIOUS wie eine Fingerübung erscheinen lässt und auch HOUSE OF THE DEVIL, den *anderen* großen „haunted house“-Film der letzten Jahre, deutlich hinter sich lässt. Klapp klapp, James Wan, alles richtig gemacht!

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Conjuring Wallpaper

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Die offizielle Seite des Films
INSIDIOUS 2 – der Trailer
INSIDIOUS – Kinokritik

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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