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Company Men: Kritik

Company MenRegie: John Wells
Darsteller: Ben Affleck, Tommy Lee Jones, Chris Cooper, Kevin Costner
GB,USA/2011; Start: 7.7.2011

Die Finanzkrise und drei ihrer Opfer: Ben Affleck, Tommy Lee Jones und Chris Cooper stehen auf einmal ohne Job da.

Ein Film wie COMPANY MEN passt momentan nicht zum frischen Aufwärtsklima in Deutschland, doch die nächste Krise kommt bestimmt. Und außerdem kann man solche Filme eigentlich nur in rosigen Zeiten ertragen. Weil das Thema viel zu real und allgegenwärtig ist, als dass man einfach jeden Tag sein rosa Hemd anziehen und gleich nach der Arbeit noch frischen Rasensamen kaufen könnte.

COMPANY MEN zeigt die Auswirkungen des Job-Verlusts auf die Familie, die eigene Psyche und das sonstige Umfeld. Wer sich vorwiegend über seine Arbeit definiert oder definieren muss, fällt erstmal in ein tiefes Loch, das man nicht so einfach wieder verlassen kann. Eine Situation, die Verzweiflung und Depression birgt, aber auch die Chance auf Veränderung. Einschneidende Momente, wie geschaffen für eine filmische Aufbereitung.

Company MenDie große Frage hierbei ist natürlich, ob man so etwas unbedingt im Kino sehen muss, wo doch die Realität immerhin die Eintrittskarte spart. Stolze VIER Oscargewinner haben auf jeden Fall „ ja“ gesagt und dazu auch ihre Gage deutlich nach unten geschraubt, weil COMPANY MEN einfach ein guter Film ist. Der keine einfachen Antworten sucht und nur ganz am Ende einen Tick zu sehr auf Hoffnung bügelt.

Was aber eigentlich okay ist, weil konsequent düstere Farben ja auch nicht der Realität entsprechen und die Hauptcharaktere so kantig und vielschichtig sein dürfen, dass eine große Bandbreite an Emotionen möglich ist. Statt bluesigem Dauer-Mimimi darf die superbe Besetzung (zu der weiterhin noch Kevin Costner, Maria Bello und Craig T. Nelson gehören) angenehm nachvollziehbar agieren/reagieren und sich dabei doch stets dem ebenfalls angenehm bodenständigen Rahmen von Regisseur John Wells fügen.

Company MenJener John Wells ist vorwiegend ein arrivierter TV-Schreiber und –Produzent, der unter anderem an E.R. und THE WEST WING mitgearbeitet hat. Wie auch das Poster suggeriert, sucht er die Nähe zu GLENGARRY GLEN ROSS, wobei aber COMPANY MEN „offener“, weniger Theater-haft rüberkommt. In gewisser Weise wird hier die UP IN THE AIR-Kamera einfach auf die andere Seite des Schreibtisches geschraubt und Roger Deakins bekommt dann die dankenswerte Aufgabe, schicken Großraumbüros poetische Bilder abzuringen.

COMPANY MEN ist eigentlich gar kein schwerer Film, weil die Charaktere spannendes Leben vermitteln und die geschilderte Situation keine depressive Gleichgültigkeit zulässt. Wie so oft in amerikanischen Dramen geht es letztendlich um den Kampf mit Widrigkeiten und schließlich die Überwindung derselbigen – bzw. zumindest die Aussendung eines milden Hoffnungsstrahls. Man muss sich dem widrigen Thema von COMPANY MEN nur stellen, dann wartet hinter der Überwindung ein großes, wunderbar bewegendes Drama.



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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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