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Cold Prey: Doppel-Kritik (Teil 1 und 2)

Da nun bald der dritte Film der COLD PREY-Reihe den Weg nach Deutschland findet, ein Prequel, das die Vorgeschichte zu den Geschehnissen in der norwegischen Kälte genauer erläutern will, werden die ersten beiden Teile zum 11. August 2011 ungeschnitten als Doppelpack veröffentlicht (sowohl auf DVD, als auch auf Blu-Ray).

Grund genug, um uns dem Horror made in Norway zu widmen. Und was soll man zu den Filmen sagen? COLD PREY bedient sich in beiden Teilen aller Elemente eines typischen Slashers.

COLD PREY – EISKALTER TOD

Regie: Roar Uthaug
Darsteller: Ingrid Bolsø Berdal, Rolf Kristian Larsen, Tomas Alf Larsen u.a.
Norwegen (Originaltitel: Fritt vilt), 2006

Tiefster Winter – fünf junge Freunde machen einen Snowboard-Trip in die Berge. Sie heizen die Hänge runter, bis einer stürzt und sich das Bein bricht. Kein Handyempfang, kein Mensch weit und breit und die Dunkelheit bricht langsam herein. Sie suchen Zuflucht in einem verlassenen Berghotel, doch sie wissen noch nicht, dass sie dort ein brutaler Psychopath erwartet. Dem Killer schutzlos ausgeliefert, beginnt ein gnadenloser Kampf um Leben und Tod …

COLD PREY 2 – KÄLTER ALS DER TOD

Regie: Mats Stenberg
Darsteller: Fridtjov Såheim, Per Schaaning, Ingrid Bolso Berdal u.a.
Norwegen (Originaltitel: Fritt vilt II), 2008

Nach der blutigen Tragödie in den Bergen Norwegens hat nur Jannicke aus der Gruppe der Snowboarder überlebt. Halb erfroren und geschwächt schafft sie es eben so wieder zurück in die Zivilisation und in ein Krankenhaus. Doch als sie Stunden später im Krankenbett erwacht, ist es dunkel und ruhig im Krankenhaus. Schnell merkt Jannicke, dass hier etwas nicht stimmt: der Alptraum ist noch nicht vorbei …


Im ersten Teil haben wir eine Gruppe Jugendlicher, die sich aufgrund eines Unfalls beim Snowboarden in ein abgelegenes und leerstehendes Hotel irgendwo im Nirgendwo flüchten und dort natürlich bald herausfinden, dass sie nicht allein sind. Soweit so banal. Jedoch schafft COLD PREY – EISKALTER TOD etwas, was nur wenige Filme dieses Genres hinbekommen: Während des ganzen Films herrscht eine sehr dichte und beklemmend frostige Atmosphäre, wodurch man mit den Protagonisten, die allesamt nachvollziehbar und realistisch handeln, mitfiebert. Diese Glaubwürdigkeit aufzubauen, ist nicht einfach und viele Slasher scheitern allein schon deshalb.

Die Charaktere werden alle in Ruhe vorgestellt und die Verbindung untereinander wird auch klar definiert. Dies kostet zwar etwas Anlaufzeit, ist aber notwendig und gerechtfertig, da man ja mit ihnen leiden möchte und nicht nur darauf hofft, dass einer von ihnen draufgeht. Der Wiedersacher selbst ist hingegen einfach da. Seine genauen Beweggründe werden nicht wirklich erläutert und wer er überhaupt ist, wird auch nur ganz am Rande erwähnt. Das lässt ihn schon bedrohlicher wirken. Besonders dadurch, dass man während des ganzen Films auch nur soviel weiß, wie die fünf Jugendlichen. Es wird nicht ein einziges Mal gezeigt, wie sich der Mann mit der Spitzhacke an seine Opfer heranschleicht, so dass man genauso überrascht wird, wie das vermeintliche Opfer. Alles in allem also ein sehr stimmungsvoller Genrefilm, der beweist, dass auch die Norweger zu sowas in der Lage sind.

Der zweite Teil bedient sich auch der Regeln einer typischen Fortsetzung. Ein etwas anderer Ort, mehr Opfer, blutigere Tötungssequenzen und eine Heldin, die bereits mit dem Mörder aneinandergeraten ist und der zu Beginn keiner glaubt. Allerdings ist COLD PREY – KÄLTER ALS DER TOD jetzt kein Schlachtfest geworden, aber etwas goreiger geht es schon von statten. Quasi nahtlos an den ersten Teil angeknüpft, wird die einzig Überlebende total erschöpft am Straßenrand aufgegabelt und ins naheliegende Krankenhaus gebracht, wo kurze Zeit später auch ihre ermordeten Freunde inklusive dem eigentlich toten Mörder von der Polizei hingebracht werden. Eigentlich keine schlechte Idee für eine Fortsetzung, nicht unbedingt neu, aber eine gute Grundlage. Aber trotzdem will man sich hier mit den Charakteren nicht wirklich identifizieren. Es dauert auch hier wieder eine ganze Weile, bis der Film in Fahrt kommt, um eben „die Neuen“ vorzustellen, aber eine wirkliches Interesse an ihnen wird dabei nicht aufgebaut. Selbst die Überlebende und in COLD PREY – EISKALTER TOD noch überzeugende Darstellerin schwächelt etwas. Einzige der mordende Mann aus dem Eis wirkt bedrohlicher als zuvor und holt noch eine Menge aus dem Film raus. Leider rutscht der Film aber trotz seiner guten Atmosphäre und blutigeren Todesszenen zu sehr in die Sparte „hab ich schon mal gesehen“ und schafft es daher nicht ganz dem Vorgänger gerecht zu werden.


COLD PREY – EISKALTER TOD

COLD PREY – KÄLTER ALS DER TOD



Blu-Ray: (bei Amazon bestellen)
Das Double-Feature, das sich dank der kühlen und leicht verrauschten Farben und einem guten Ton trotzallem als einer der besseren Slasher sehen lassen kann, bietet auf den Datenträgern noch einiges an Bonusmaterial. Neben den obligatorischen Trailern, gibt es Making Ofs und Special Effects Featurettes zu beiden Teilen, Deleted Scenes, Outtakes und einen informativen Audiokommentar von Mats Stenberg zum zweiten Teil und obendrein einen kleinen, amüsanten Kurzfilm über einen Rasenmähermann.




2 Antworten zu “Cold Prey: Doppel-Kritik (Teil 1 und 2)”

  1. Michael Raab sagt:

    Ich fand beide Teile sehr spannend und kurzweilig. Einer der ganz wenigen Filme, bei denen der 2. Teil gegenüber dem 1. Teil nicht abfällt.

  2. Sylvio sagt:

    Beiden Kritiken kann ich nur beipflichten. Tolle Filme sind beide (alle drei) FRITT VILTs, der erste noch ein wenig toller als der zweite und der dritte Teil. Diese sind aber auch ziemlich gut, ich schrieb mal bezüglich den 2. Sequels:

    FRITT VILT III ist der Anfang der Serienkillersaga aus dem hohen Norden. Das Prequel erklärt, wie der große böse Axtmörder zu dem wurde, der er „heute“ ist / war. Dabei bedient der 3. Film sämtliche Genrekonventionen, was durchaus nicht negativer Natur ist. Ein ganz großer Pluspunkt ist der Fakt, daß einige der sechs mehr oder minder bereitwilligen Opfer eben nicht nur doofes Füllwerk sind, sondern sich auch aktiv an der Rettung ihrer Haut beteiligen.
    Ansonsten ist alles wie gehabt; es wird gerannt, geschriehen, gehauen und geschossen. Nun liegt es ja in der Sache der Natur, daß man bereits weiß, wie ein Prequel endet. Dieses jedoch hat eine durchaus nihilistische kleine Überraschung zu bieten, welche so nicht zu erwarten war.
    Ausdrücklich positiv zu erwähnen ist zudem der weitestgehende Verzicht von Blutmatschereien. Hier wird sich zumeist auf den guten alten Schock verlassen, was angesichts anderweitiger Produkte, Schrägstrich Machwerke, eine feine Sache ist. Zusammenfassend ist FRITT VILT III kein Megaknaller aber eben auch alles andere als ein schlechter oder langweiliger Film.

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Autor:
Mario Schattner



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