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Chinese Zodiac – Kinokritik

ChineseZodiac3Regie: Jackie Chan
Darsteller: Jackie Chan, Yao Xingtong, Zhang Lanxin
HK,C/2012

Ein Meisterdieb soll zusammen mit seiner Bande 12 Bronzeköpfe stehlen, die einst dem Sommerpalast in Beijing gehörten.

Wie vielleicht dem einen oder anderen bekannt ist, bin ich nicht unbedingt der größte Jackie Chan-Fan – und kenne trotzdem einen satten Teil seiner 100+ Filme. Weil Jackie Chan für unterhaltsamen Eskapismus steht. Und die Action meistens so gut zündet, dass der meistens völlig hanebüchene Rest nicht so ins Gewicht fällt wie er eigentlich sollte.

Auch CHINESE ZODIAC, das aktuelle Oeuvre von Mr. Chan, passt in diese Schublade, wobei aber diesmal die Balance aus doof und wow deutliche Schieflage nach links hat. Sprich: Der Film ist teilweise unfassbar dilettantisch und schlichtweg blöd, und die rettende Action, die auch als solche bezeichnet werden kann, startet erst nach der 90 Minuten-Marke.

Was davor die Leinwand beleidigt, sind z.B. ein klobiges bis dünnes Baukastendrehbuch, bescheuerte Wessis (=Hawaii-Hemden, lautes Blabla, Visagen zum Reinschallern), CGI-verseuchte so so-Action (=die eröffnende Rollerblade-Jagd) und Charaktere, deren gesamtes Wesen auf Kaugummi, einen bunten Schlafanzug und allerlei Gadgets hinausläuft.

chinesezodiac5Gemeint ist damit speziell Jackie Chan, im Film „JC“, der bei CHINESE ZODIAC einen schier unbesiegbaren Langfinger spielt und dabei eine ganz schön traurige Figur macht. Was spätestens dann tragische Züge annimmt, wenn man weiß, dass a) hier quasi ARMOUR OF GOD 3 am Start ist, b) das als großes Finale für Jackie Chans Actionkarriere gedacht war und c) der Mann in absolut allen Töpfen mitgerührt hat – von Hauptdarsteller über Regie und Produktion bis hin zu Kamera, Drehbuch und –Tatsache- „catering coordinator“.

CHINESE ZODIAC steht für Jackie Chan und einen aufgeblähten Blockbuster, der viel zu groß für seine Möglichkeiten ist. Das Drehbuch bröselt einem windiges Stückwerk entgegen, die gesamte Besetzung fungiert als blasse Stichwortgeber für einen blassen Hauptdarsteller und mehr als einmal ertönen nationalistische Ansprachen à la „das arme chinesische Volk hat ein Recht, die Kriegsschätze der eingedrungenen Schweine zurückzubekommen“. Jackie Chan goes Propaganda; genau so vernichtet man Sympathiepunkte.

chinesezodiac4Doch damit ist noch nicht einmal der Tiefpunkt erreicht. Der folgt nämlich auf einer einsamen Insel, wo ein paar der Bronzeköpfe liegen und von einer wilden Bande tölpeliger Piraten begehrt werden – inklusive einem Jack Sparrow-Lookalike. Der dann auch ordentlich die Augen verdreht und JCs Posse so nachhaltig herumjagt, dass ein Ritt auf einem Baumstamm als einzige Rettung bleibt. Cut to: jämmerliche Effekte, wild herumkreischende Visagen und ein erbärmlich schlecht geschnittener Klippensprung.

CHINESE ZODIAC ist MISSION:IMPOSSIBLE plus INDIANA JONES auf unbeholfenem Kindergarten-Niveau, zugleich kindisch, blödelig, rassistisch und sexistisch. Jackie Chan ohne steile Action ist wie Hong ohne Kong, so dass die finalen 30 Minuten eigentlich gar nicht schnell genug anbrechen können. Ab dann wird nämlich auf einmal richtig gekämpft, es gibt einen heißen Catfight zwischen Zhang Lanxin und Caitlin Dechelle und der Showdown wartet mit sinnloser aber trotzdem spektakulärer Skydiving-Randale auf.

Fast ist man gewillt, die späte Einsicht bei CHINESE ZODIAC in eine mildernde „ist halt Popcorn“-Bewertung umzumünzen, doch ganz am Ende kommen dann noch der bunte Schlafanzug, allerlei Cameos und ein völlig aus der Luft gegriffenes Eheproblem. Nein nein, es bleibt bei drastischen Worten: Dieser Film kann verdammt wenig.

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17 Antworten zu “Chinese Zodiac – Kinokritik”

  1. Martin Beck sagt:

    Ich sehe mich wirklich nicht mehr in der Lage, auf die letzten beiden Postings zu antworten…und werde mal bei Facebook einen kleinen Aufruf posten. Vielleicht findet sich ja dort jemand, der diese „Diskussion“ noch irgendwie mit sinnvollem Leben beglücken kann.

  2. Larifa sagt:

    Kunstgegenstände=Kulturgüter

  3. Larifa sagt:

    Dass sie sich wirklich mal mit der Person JC intensiv auseinander gesetzt haben zweifle ich stark an. Sie scheinen wirklich ein Mensch zu sein der sich nur die großen Schlagzeilen durchließt und nie hinterfragt was davon eigentlich stimmt und was die betroffene Person wirklich zu sagen hatte. Gut, dagegen kann man nichts machen. Wie schon einmal geschrieben: Was man davon glauben will muss jeder für sich selber wissen.
    Dass sie die anderen Filme wirklich gesehen haben glaub ich ihnen im übrigen beim besten Willen nicht.

    Aber kommen wir noch mal auf CZ12 zurück, denn um den geht es hier ja nun einmal.

    Schauen wir doch mal genau hin. JC’s Botschaften:

    1. Die wichtigste von allen natürlich: Kein Land oder keine Private Person sollte das Recht haben Kunstgegenstände anderer Länder zu besitzen, schon gar nicht wenn sie zuvor einfach gestohlen und außer Lande geschmuggelt wurden. Niemand sollte um die Geschichte seines Landes kennen zu lernen erst in andere Länder reisen müssen. Diese Botschaft greift JC nicht zum ersten Mal auf. Schon in Dragon Lord und natürlich Drunken Master II wurde dieses Thema behandelt.
    Das ist also Propaganda? Zumal es nicht einmal nur um China sondern um ein weltweites Problem geht und das wird auch im Film so behandelt, wer das nicht sieht oder sehen will ist einfach nur blind.

    2. Das richtige Protestieren – friedlich und ohne dabei gegen die Gesetzte zu verstoßen. Um es kurz zu machen: Protestieren ja, aber dann richtig.

    3. Die Piraten sprechen nicht umsonst so viele Sprachen und sind gemischt in ihrer Hautfarbe. Das gleiche Thema gab’s schon in Rumble in the Bronx: Es spielt keine Rolle welcher Nationalität oder Hautfarbe man angehört, böse gibt es überall.

    4. Verantwortungsvolle Berichterstattung der Medien: Die Medien sollten verantwortungsvoll mit dem umgehen über was sie berichten. Außerdem soll der Film verdeutlichen wie gut Medien dabei helfen können Missstände zu beseitigen indem sie darüber berichten.

    5. Man soll den Menschen die man liebt nicht nur an besonderen Feiertagen wie Vater- Mutter- oder dem Valentinstag sagen, dass man sie liebt.

    6. Internationale Zusammenarbeit. Einander zu helfen sollte nicht bei den Grenzen halt machen. Die Schülerinnen und Schüler die in Yuanmingyuan arbeiteten kamen aus der ganzen Welt um zu helfen.

    Das sind alles Dinge die selbstverständlich und weltweite Gültigkeit haben sollten.

    Nun mal Klartext: Wo ist die Propaganda in dem Film, wo ist der Rassismus und was soll am Film sexistisch sein?

  4. Martin Beck sagt:

    Ganz ehrlich? Ich gebe auf. Aber das war bei Adrenafilm ja auch nicht anders.

    Ich weiß, was JC in Sachen Charity so treibt. Ich kenne die angesprochenen Filme. Und darauf basierend, ja, auf dem kompletten JC-Bild, sage ich: Der Mann gehört übers Knie gelegt.

    Mir ist kein anderer großer Star bekannt, der so oft so weit daneben haut – sowohl vor als auch hinter der Kamera. Was aber natürlich für die anhimmelnden Fans nicht zählt…denn die sehen einfach nur den dauergrinsenden Sonnyboy und interpretieren Propaganda als Wunsch nach Harmonie.

    Also jetzt echt…

  5. Larifa sagt:

    Ok, da hier ja scheinbar nicht alleine eine gewisse Antipathie gegen JC vorhanden ist wegen seiner Filme, sondern auch wegen seiner Person… Wenn man eine Person kritisieren will dann sollte man sich wirklich auch die andere Seite der „Medaille“ ansehen.
    Wie auch immer man zu den Aussagen von JC steht, die in den Medien verbreitet wurden. Das was am Ende wirklich zählt, ist das was man tut.

    Ich weiß nicht ob Links hier gestattet sind oder überhaupt angezeigt werden, aber lieber Martin Beck ich lege ihnen hier wirklich dieses Video ans Herz: www. youtube. com/watch?v=XFr5M63Q-U4
    Es ist ein Video über JC’s Charity-Arbeit der letzten Jahre (leider auf Chinesisch, aber JC Aussagen sind übersetzt und die Bilder sprechen eh für sich). Seit fast 30 Jahren ist JC schon in dem Bereich tätig.
    Wer JC kritisieren will und seine Fans für betriebsblind erklärt der sollte diese Dinge einfach wissen, damit er weiß über was für einen bemerkenswerten Menschen er da letztlich herzieht.

  6. Larifa sagt:

    Schön ist jedoch nicht die Blindheit einiger Antis die den Medien alles abkaufen, ob Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen wurden oder einfach nur falsch übersetzt. Es muss jeder selber wissen was er glauben will und was nicht.

    Fakt ist aber auch, dass JC sich um viel wichtigere Dinge kümmert als die Politik. Und das geht in den Medien meistens unter. Nämlich seine ganze Charity-Arbeit. Und dafür alleine hat er allen erdenklichen Respekt verdient. Denn wenn er gerade nicht an einem Film arbeitet, dann ist er in Charity Angelegenheiten unterwegs (organisiert Konzerte, lässt Schulen bauen, besucht Katastrophengebiete, hilft den Kindern, Armen und Alten usw. usw.) Er spendet nicht nur einfach Geld, nein, er kümmert sich vor Ort um viele Dinge persönlich. Dass ist es warum ihn seine Fans wohl mit am meisten „lieben“.

    Dass JC seine Filme auch nutzt um gewisse Botschaften zu vermitteln, kann man gut oder schlecht finden. Wie einige diese jedoch interpretieren ist schon recht abenteuerlich. Will er doch nichts weiter als ein gutes und friedliches Zusammenleben vermitteln. Denn er kennt die Abgründe der Gesellschaft durch seine ganze Charity-Arbeit gut genug.
    Dass er nebenbei sein Land liebt, kann man ihm vorwerfen, man kann’s aber auch einfach als normal akzeptieren.

    All das gehört hier aber eigentlich gar nicht hin…

    Ob Sie die angesprochenen Filme gesehen haben würde mich aber schon noch interessieren. Da Sie ja behaupten Sie würden ihn so gut kennen…

    Und ja auch ich freue mich auf PS2013, denn einige die seine ernsten und dramatischen Rollen noch nicht kennen, werden dort einige Überraschungen erleben.

  7. Martin Beck sagt:

    Irgendwie schön, dass es anscheinend immer noch betriebsblinde Jackie Chan-Fans gibt, die selbst nach des Meisters oberpeinlicher Arschküsserei Richtung China, inklusive einiger äußerst bedenklicher Aussagen zu Hong Kong, nach wie vor bedingungslos hinter ihm stehen.

    Von den ganzen filmischen Krepierern natürlich ganz zu schweigen. Jetzt mal Butter bei die Fische, liebe Larifa: Alleine die patriotischen Ansprachen in CHINESE ZODIAC sind so bodenlos blöd, dass man den Mann kaum noch ernst nehmen kann.

    Ich fühle mich sehr an Adrenafilm erinnert. Und: Große Vorfreude auf POLICE STORY. Wirklich!

  8. Larifa sagt:

    „Der Film ist grauenvoll. Einfach nur Müll.“ Das ist Ihre bescheidene Meinung, die dürfen sie auch gerne haben. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Mir und Millionen anderer Zuschauer hat er jedoch sehr wohl sehr gut gefallen, in Asien war der Film ein riesen Erfolg. So viel kann JC also mit dem Film nicht falsch gemacht haben. Vielleicht nicht unbedingt das richtige fürs westliche Publikum (die scheinbar ohne CGI nicht mehr auskommen und Echt nicht mehr von Animation unterscheiden können), aber auch dort finden sich viele Fans dieses Filmes.

    Außerdem scheint mir, dass Sie von Rob-B-Hood, Stadt der Gewalt und Little Big Soldier noch nie etwas gehört haben, oder? Alles wunderbare Film von JC aus den letzten Jahren und weit weg von schlechtem Geschmack. Selbst Karate Kid war nicht so wirklich schlecht. Aber gut, dass ist auch Ansichtssache…

  9. Martin Beck sagt:

    Okay, also eines vorneweg, nochmal: Der Film ist grauenvoll. Einfach nur Müll.

    Und dann: Hier ernsthaft zu sagen, dass der Film ohne Tricks auskommt und JC keine Computer eingesetzt hat, ist alles andere als ernst. Liebe Larifa, ist ja schön, dass du bei YouTube alle Making Ofs kennst, doch ich kenne halt leider auch Mr. Knollennase – der seit Jahren ausgesprochen schlechten Geschmack beweist…und hier nicht mal mehr seine einzige wirkliche Stärke, die Action, gut hinbekommt.

    Weil er einfach ein Alter erreicht hat, wo’s ohne filmische Magie nicht mehr geht. Was schon okay ist – aber dann halt auch in Filmen resultieren sollte, die nicht mehr so tun als wäre 1986.

    Ich freue mich auf den neuen POLICE STORY…und kann nur jedem raten, lieber nochmal ARMOUR OF GOD anzusehen.

  10. Larifa sagt:

    Was Sie schwören könnten spielt kaum eine Rolle. Es gibt genug Möglichkeiten hinter die Kulissen des Filmes zu schauen. Auf YT sind Unmengen an Material zu finden. Wenn man das jedoch nicht mal will und weiterhin so einen Blödsinn von wegen „CGI-verseucht“ verbreiten will, bitte. Es soll ja Leute geben die ihren Horizont einfach nicht erweitern wollen.
    Der Erfinder des BUGGY ROLLIN, aka Rollerman, hat sogar das Making of zu dieser von Ihnen angesprochenen „so so Action“ auf seiner Youtube Seite gepostet und mit englischem Untertitel versehen. Er hat Jackie Chan dafür nämlich höchstpersönlich trainiert.

    Es ist echt schon eine Frechheit wie sie hier auftreten. Da riskieren ein Schauspieler und sein Stuntteam die eigene Gesundheit fürs Publikum und dann sind Sie nicht mal bereit dazu nachzuprüfen ob ihre Sichtweise überhaupt der Realität entspricht. Lieber einfach weiter behaupten es wäre CGI verseucht wo es gar kein CGI im ganzen Film gibt. Es wurde höchstens mal vor einem Bluescreen gearbeitet.

  11. Martin Beck sagt:

    Ach nein, lieber nicht. Ist also ohne CGI, ja? Also ich könnte schwören…

  12. Larifa sagt:

    „CGI-verseuchte so so-Action (=die eröffnende Rollerblade-Jagd)“… LoL hier sollte jemand dringend mal das Making of des Filmes auf YT ansehen…

  13. Martin Beck sagt:

    Hurra!

  14. Animus sagt:

    klar kommen noch filme mit jackie:
    Police Story 2013
    Skiptrace
    The Expendables 3
    Rush Hour 4

  15. Chinamann sagt:

    Dieser ganze Film ist eine bodenlose Frechheit. Ich fuehle mich persoenlich mit den Rollerblades in die Fresse gehauen! Scheiße deluxe im Quadrat. Der dumme Rotchinesendepp!

  16. Martin Beck sagt:

    Wobei ich diese Propaganda-Nummer gar nicht sooo störend finde – zumindest nicht so störend wie Jack Sparrow:-)

  17. Danke, besser hätte man den Film nicht rezensieren können. Das war sein letzter Actionfilm, schade dass er sich mit so einem Propagandamüll verabschiedet…

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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