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Cabin Fever 1 & 2: Blu-Ray-Kritik

Beide Filme sind bereits seit einiger Zeit einzeln im Handel erhältlich und wer bis jetzt noch nicht zugeschlagen hat, kann mit diesem Doppelpack nicht nur Geld, sondern auch Platz im Regal sparen.

CABIN FEVER – UNSICHTBAR – LAUTLOS – TÖDLICH
Regie: Eli Roth
Darsteller: Rider Strong, Jordan Ladd, James DeBello, Cerina Vincent, Joey Kern, Giuseppe Andrews u. a.
USA/2002

Paul, Karen, Marxy, Jeff und Bert haben den College-Abschluss in der Tasche. Zur Belohnung starten sie zu einer einwöchigen Mega-Fete in einer einsamen Hütte im Wald. Doch was keiner der Teenager ahnt: Im Gehölz lauert der Tod. Ein fleischfressendes Virus hat sich in der Abgeschiedenheit eingenistet. Als ein infizierter Jäger blutspuckend bei dem Partyvölkchen HIlfe sucht, geraten die Kids in Panik und jagen den Todgeweihten mit Knüppeln und Fackeln in die Flucht. In der Folge haben sie es nicht nur mit dem tödlichen Virus, sondern auch mit einer Horde rachsüchtiger Hinterwäldler zu tun.




CABIN FEVER 2 – UNSICHTBARER – LAUTLOSER – TÖDLICHER
Regie: Ti West
Darsteller: Noah Segan, Alexi Wasser, Marc Senter, Giuseppe Andrews, Rider Strong u. a.
USA/2009

Die Killerbakterien sind wieder da und diesmal sind sie im Trinkwasser gelandet. Die tödliche Brühe wird auch rechtzeitig zum kleinstädtischen Highschool-Abschlussball fertig und findet, zusammen mit einigen anderen Körperflüssigkeiten, ihren Weg in die Bowle. Die Auswirkungen bekommen die spaß- und sexhungrigen Teenies schon nach einigen Schlücken zu spüren. Bald ist die blutgetränkte Tanzfläche rutschiger als eine Eisbahn. Deputy Winston erkennt die brenzlige Lage, riegelt die Schule ab und postiert seine Scharfschützen. Ab jetzt lauert nicht nur draußen der sichere Tod, auch drinnen ist die Lage nicht eben entspannt. Die wenigen noch nicht infizierten müssen zusehen, ob und wie sie ihre Haut vor ihren matschbeuligen Mitschülern retten.




Bei jedem, der zum Beispiel Quentin Tarantinos INGLOURIOUS BASTERDS gesehen hat, sollte es bei dem Namen Eli Roth klingeln. Dieser spielte dort nämlich den Baseballschläger schwingenden „Bärenjuden“ Sgt. Donny Donowitz. Allerdings hat sich der Herr auch schon vor den Basterds einen Namen machen können. Vielleicht nicht gerade als Schauspieler, aber sicherlich als Horrorfilmregisseur. Denn schließlich hat der Herr mit HOSTEL das Tortureporn-Genre auf die große Leinwand gebracht. Doch noch vor HOSTEL gab er sein klasse Debut, das seinerzeit die bekannte Produkiontsfirma LIONS GATE finanziell aus dem Keller geholt hat: CABIN FEVER.

Die Story von CABIN FEVER ist schnell erzählt, nicht wirklich neu und die Charaktere haben die Intelligenz auch nicht unbedingt mit Löffeln gefressen, aber das ist bei einem Film dieses Genres auch nicht unbedingt nötig. Schließlich erwartet man bei einem Horrorfilm einige Szenen zum Gruseln, Ekeln, etwas nackte Haut und dazu noch eine gute Atmosphäre. Und mal abgesehen von dem etwas zu langen Intro, bietet CABIN FEVER genau das.

Darüber hinaus nimmt sich der Film nicht allzu ernst, was ihm definitiv zu gute kommt. Angelehnt an Genreklassiker wie EVIL DEAD werden hier und da mehr oder weniger komische Gags platziert, die selten wirklich plump daherkommen. Obendrein gibt es für einen mit einer KJ-Freigabe versehenden Film auch recht blutige Szenen. Da wären Schusswunden, ein Mann in Flammen, bissige Hunde und vor allem eitrige und sich vom Körper pellende Hautfetzen oder gar -lappen, die trotz eines geringen Budgets von knapp 1,5 Millionen US-Dollar doch recht schmackhaft aussehen. Naja, so schmackhaft vom Körper pellende Hautfetzen und -lappen eben aussehen können. Kurz und knapp gesagt: CABIN FEVER von Eli Roth macht einfach Spaß.

Das kann man allerdings nicht von der Fortsetzung sagen, die knapp sieben Jahre später heraus kam. Allerdings sollte im Voraus erwähnt werden, dass es während der Produktion des Films zu einigen Unstimmigkeiten zwischen Regisseur Ti West und den Produzenten kam. Dies hatte mehrere Nachdrehs und Umschnitte zufolge, so dass West schon gar nicht mehr auch nur irgendwie im Zusammenhang mit CABIN FEVER 2 genannt werden möchte. Möglicherweise sind genau diese Ungereimtheiten der Genickbruch der Fortsetzung gewesen.

Der Film fängt genau da an, wo der erste Teil aufhört, wodurch Rider Strong auch noch einen kleinen Auftritt hat, der aber relativ schnell durch einen Knall endet. Sieht man weiter, darf auch Guiseppe Andrews wieder als Deputy Winston und somit letztes Überbleibsel aus dem genialen Vorgänger mitspielen. Nur geht dieser einem ziemlich schnell auf den Keks. Wobei wir auch schon relativ flink beim Fazit über diesen filmischen Fehltritt sind: CABIN FEVER 2 ist einfach nur nervig.

Die Charaktere sind unglaubwürdig und dumm. Allerdings nicht mal so dumm, dass man sich wenigstens freuen würde, wenn sie draufgehen. So, wie es bei Paris Hilton im HOUSE OF WAX Remake der Fall war. Es ist einfach nur eine Highschool-Klamotte der untersten Sorte, gemixt mit Gore, der, bis auf ganz wenige Ausnahmen – Feuerlöscher trifft mehrfach auf Schädel – maßlos übertrieben und schlecht inszeniert ist. Somit beweist diese Fortsetzung erneut, dass Sequels zu 99% nicht funktionieren. Schon gar nicht, wenn aus dem Ur-Film nicht mal mehr der Regisseur mit dabei ist, denn Eli Roth hat mit diesem Schund absolut nichts zu tun. Glücklicherweise.

Die Blu-Rays und ihre Extras: (bei Amazon bestellen)
CABIN FEVER: Audiokommentare von Eli Roth, Rider Strong, der Crew, den Mädels und den Jungs und eine Introduction von Regisseur Eli Roth
CABIN FEVER 2: Gore Reel, Behind The Scenes, Trailer




Eine Antwort zu “Cabin Fever 1 & 2: Blu-Ray-Kritik”

  1. Bartel sagt:

    Also wirklich! Den Hype der seinerzeit und (erschreckenerweise immer noch) um Eli Rotz`Debüt gemacht wurde, kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Mehr zusammengeschustertes Flickwerk als ordentlicher Genrekracher und vollgepackt mit Möchtegern-Momenten geht mir der Streifen bis dato so ziemlich auf den Sack. Dagegen ist Ti West Fortsetzung (egal ob von ihm so gewollt oder nicht) ein prächtig-unmoralischer Krawall-Kracher, ein cartoonesk bebildeter Faux Pas, der in jeder Sekunde tausendmal mehr Spaß macht als er es vielleicht sogar vor hatte. Ich halte obiger Kritik den Spiegel vor und betrachte das Ganze genau verkehrt herum. Yabadabadu!

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Autor:
Mario Schattner



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