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Breaking Bad: Ozymandias – TV-Kritik

BreakingbadozyWALT_BOSS_FNL_NORMAL_4x6-620x958O-Ton Vince Gilligan: “OZYMANDIAS is the best episode we ever had or ever will have.” Jaaaa….und nein. Diese Ehre gebührt wohl immer noch dem Finale von Staffel 4, das den klaren Vorteil hatte, dass da immer noch alles passieren konnte – was inzwischen nicht mehr der Fall ist. Und BREAKING BAD an einem Punkt angelangt ist, wo endgültig sicher ist, dass die über Staffeln geformte Lawine mit genau der Intensität aufschlagen wird, die seit der ersten Folge vorbereitet wurde.

OZYMANDIAS ist einfach nur erschütternd und ein emotionaler Faustschlag – aber die Spannung, die am Ende von TO ‘HAJIILEE wohl ihren Höhepunkt erreicht hat, beginnt nun, dicke Ausrufezeichen zu setzen. Was natürlich alles notwendig und gut und famos ist, aber halt auch deutlich macht, dass das Ende verdammt nah ist…und die Anzahl der diskussionswürdigen Baustellen stetig abnimmt. Wie „befürchtet“, sterben Hank und Gomez, Jesse wird abtransportiert und Walt mutiert endgültig (nein: FAST endgültig) zu Scarface: „Pinkman, you still owe me“, sagt er zu Jack und danach dann auch noch „I watched Jane die“ zu Jesse.

Natürlich muss das alles kommen, und auch wenn die meisterhafte Balance der Serie, immer mehrere Auswege oder Weiterführungen aufrecht zu halten, nun langsam krümelt, bleibt die Ausführung der fatalistischen Spirale immer noch eine Emmy-Klasse für sich. Der Tod von Hank z.B., mein Gott, was ist das für ein großartiger Moment! Und dann natürlich die ebenso spektakuläre Szene, als Walt jr. endlich eingeweiht wird und die pure Verzweiflung aus ihm herausbricht. Und dann nochmal natürlich die phänomenale Konfrontation zwischen Walt, Skyler und Walt jr., wo Skyler endgültig mit Walt bricht und schließlich blutbefleckt und schreiend auf die Straße rennt.

breakingbadozy1Keine Versteckspiele mehr, keine Diskussionen, keine Hoffnungsschimmer. Wenn Walt am Ende an der gleichen Stelle steht wie vor einigen Folgen Jesse, dann gibt es für ihn keinen Silberstreifen mehr. Wir wissen ja, dass Walt nochmal zurückkehren wird, aber diese „things left to do”, die er bei dem Telefonat mit Skyler (NOCH so eine Nägelbeißer-Szene…) erwähnt, werden kaum irgendetwas Positives in sich tragen. Dass er gleich danach Holly freilässt, ist vielleicht der letzte Beweis eines Funken Menschen, alles danach wird wohl vorzugsweise Rache an der Nazi-Gang, ein letzter Showdown mit Pinkman und vor allem natürlich eine erneute Konfrontation mit seiner (ehemaligen) Familie sein – die ja ebenfalls noch vor einer dramatischen Zereissprobe steht, vor allem bezogen auf Walt jr. vs. Skyler und Marie vs. Skyler.

breakingbadozy2„Where is Hank?“ Und: “If all this is true and you knew about it, then you’re as bad as him.” Was Anna Gunn, RJ Mitte und Betsy Brandt hier zeigen, ist nichts weniger als spektakulär und beweist erneut, dass bei dieser Serie einfach alle Sterne in Reihenfolge stehen. Alleine schon die Art, wie der Anfang an den Cliffhanger der letzten Folge anschließt – wow. Der letzte Satz von Hank, gefolgt von Walters völligem Zusammenbruch – wow. Dieser Fußmarsch durch die Wüste, der tatsächlich so etwas wie (bitteren) Humor erzeugt – wow. Und immer wieder: wow – mit nur einer winzigen Ausnahme: Dass Jack NICHT Jesse erschießt, macht eigentlich kaum Sinn…außer halt, dem Finale nochmal eine Konfrontation mit Walt zu schenken.

breakingbadozymandiasDie Nazi-Gang hat das ganze Geld, das Argument von Todd, dass Jesse noch seine DEA-Mauschelei verraten soll, dürfte Jack eigentlich null interessieren, und weitere Kochereien sind dank der Tonnen auch hinfällig – oder?? Wir alle werden nächste Woche wieder etwas schlauer sein und dann ja auch schon das Finale vor der Tür haben. OZYMANDIAS ist nicht unbedingt die allerbeste Folge der Serie, wie es Mr. Gilligan uns mitteilt, aber trotzdem könnte man sich kaum eine bessere Darstellung der unweigerlichen Katharsis vorstellen. Insgeheim wünscht man sich halt einfach, dass das Ende noch lange nicht in Sicht ist…und die Vielschichtigkeit der vorherigen Ereignisse noch lange so vielschichtig bleiben kann.

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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