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Breaking Bad: Confessions – TV-Kritik

WalterWhiteWIPWas ist BREAKING BAD? Die beste aktuelle TV-Serie. Konkurrenzlos. Auch in der fünften Staffel – an der mich zunächst etwas gestört hat, dass nach dem Tod von Gus Fring kein echter Gegenspieler auszumachen war, doch inzwischen ist DER SOG wieder da. Walter White kämpft inzwischen nur noch gegen Walter White, seinen mit Abstand größten Gegner, und all das, was im Verlauf der letzten vier Staffeln so kunstvoll versteckt/ weggelogen/ ermordet wurde, kommt jetzt in einer unausweichlichen Kettenreaktion zurück.

BREAKING BAD ist und bleibt ein einmaliges Ereignis, eine brilliant gespielte, geschriebene und inszenierte Serie, die ab sofort hier jeden Montag mit einigen Gedanken zur jeweils aktuellen Folge gewürdigt werden soll. Das Ende ist viel zu nahe, um einfach nur still zu genießen, und selbst jetzt habe ich keinen blassen Schimmer, wie das alles noch weitergehen und höchstwahrscheinlich noch viel, viel schlimmer werden soll. CONFESSIONS of a BREAKING BAD-Junkie, selbstverständlich eingeleitet mit den Worten: Achtung – *SPOILER*-Minenfeld!

Breaking-Bad Confessions-Promotional-Photos-2_FULLWas mich schon immer an BREAKING BAD fasziniert hat, sind die kleinen Momente, in denen z.B. nicht mehr als eine Augenbraue hochgezogen wird, doch darüber so viel mehr zum Ausdruck kommt. Case in point: die großartige pre-Credits-Szene, in der Todd in einem Diner sitzt und diesem schmierigen Hakenkreuz-Typen von dem Zugraub erzählt. Die schüchterne Kellnerin kommt zum Tisch, der Hakenkreuz-Typ schaut sie entschieden zu lange an und macht dann noch so eine Art Schnalzer. „Hey hey, Baby, du, ich und ein wenig Betäubungsmittel.“

Nachdem Jesse in der letzten Folge kaum einen Ton gesagt hat, redet er hier umso mehr. CONFESSIONS ist ganz klar seine Episode, und enthält mit der Ansprache in der Wüste, als er Walter quasi anfleht, ihm doch einfach mal zu sagen, dass er ihn braucht, und dem Showdown bei Saul, als das mit der Zigarette rauskommt, zwei absolute Glanzlichter der ganzen Serie. Was hätte da in der Wüste nur alles passieren können – vielleicht sogar Jesses Ermordung? Dass Walt ihn schließlich umarmt, ist keineswegs eine Versöhnung, sondern nur noch mehr Druck, für beide. Als Jesse ganz am Ende in Walts Haus eindringt und das Benzin ausschüttet, ist Walt schon unterwegs zu ihm – mit dem Revolver aus dem Cola-Automaten.

breaking-bad-confessionsseason-5-episode-11-video-preview-confessionsJesse durchläuft von allen Charakteren bei BREAKING BAD die größte emotionale Kurve, inklusive natürlich auch dem göttlichen Moment, als für einen klitzekleinen Augenblick –Stichwort: Alaska- doch noch alles gut werden könnte. Dicht dahinter ist aber bereits meine absolute Lieblingsfigur der Serie, Hank, der seit Staffel 1 zu einem sowohl körperlich als auch seelisch gebrochenen Mann geworden ist. Das Gesicht, als er Walters Geständnis sieht, ist nicht zu bezahlen, und das gemeinsame Essen mit Marie, Walter und Skyler gilt schon jetzt als legendärer Fremdschäm-Moment. Jede der vier Figuren hat eine bald platzende Agenda, einen so vielschichtigen Charakter, dass alles nach allen Seiten hin passieren könnte.

Solche Szenen zu schreiben, erfordert allerhöchstes Talent. Die Autorin der Folge ist Gennifer Hutchinson, die auch für den unsterblichen „I am the danger“-Satz verantwortlich zeigt, und es scheinbar mühelos schafft, zu jedem Zeitpunkt alles in der Schwebe zu halten. Wenn dann Marie schließlich sagt, dass sich Walter doch einfach umbringen sollte, funktioniert das auf so vielen Ebenen – angefangen bei purer Verzweiflung, über Wut und Todesangst bis hin zu einem pechschwarzen „comic relief“. So ein Treffen kann einfach nur an einem öffentlichen Platz stattfinden, ansonsten würde alles innerhalb von Sekunden explodieren.

Breaking Bad ConfessionsAh, nochmal die Videobotschaft von Walter. Mal abgesehen davon, dass diese Szene Bryan Cranston einen Emmy bringen sollte, wird hier mal wieder ein kleiner Schritt auf die dunkle Seite von Mr. Heisenberg getan. Bis jetzt ist es ja nach wie vor so, dass Walt nicht wirklich böse ist, sondern immer auch andere Motive besitzt, und selbst nach der Botschaft bleibt das so – wobei aber die Balance zwischen gut und böse mal wieder einen Tick verschoben wurde. Walter White mutiert, auch äußerlich, zu einer Art Ebenbild von Mike, und wenn man sich in Erinnerung ruft, wie ein erneut behaarter Heisenberg vor ein paar pre-Credits-Szenen in sein total zerstörtes Haus marschiert, weiß man, dass noch immer nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

Menschen am Rande des Wahnsinns. Die zentralen Figuren von BREAKING BAD kriegen jetzt die Ereignisse der letzten vier Staffeln geschultert und müssen zu immer drastischeren Maßnahmen greifen, um die Schlinge über ihnen noch abwenden zu können. Exemplarisch dafür ist sicher die Videobotschaft von Walter, mit der er nichts anderes tut, als seine Familie zu verraten, aber auch Jesses Versuch, nach Alaska abzuhauen, wurde aus purer Verzweiflung geboren. Zuerst „verschenkt“ er sein Geld, dann lässt er sich verhaften und nun kommt der absolute Bruch – einmal Richtung neue Identität, doch genauso aber auch Richtung Walt, als ihn die Zigarette der gezielten Vergiftung von Brock überführt.

Wahrscheinlich werde ich das noch ein paar Mal schreiben, aber für CONFESSIONS gilt unterm Strich nur eines: G-R-A-N-D-I-O-S; eine der besten Folgen der fünften Staffel!

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5 Antworten zu “Breaking Bad: Confessions – TV-Kritik”

  1. Bartel sagt:

    Skyler verbündet sich mit Gretchen von Grey Enterprises und bringen deren Mann um um so ungestört ihr Imperium auszubauen. Walt Jr. wird zum Ticken auf der Straße eingesetzt und der Spinn Off trägt den Titel
    Bitchin´Bad. Evil Women Empre. So oder so ähnlich wie du es bereits sagtest wird es wahrscheinlich laufen. :D

  2. Martin Beck sagt:

    52 :-) Und ja, sach ich doch: Für Walt wird die Sonne nicht mehr scheinen. Aber ich glaube kaum, dass damit das Ende erreicht ist. Walt junior tut sich mit Todd zusammen, um das Vermächtnis seines Vaters weiterzuführen. Und Skyler, endlich befreit von den ganzen GEFÜHLEN gegenüber Walt, wird der neue Gus, natürlich unterstützt durch good ole Saul – der, ganz ähnlich Kakerlaken, auch einen Atomkrieg überleben würde.

  3. Bartel sagt:

    Also wenn diese Szene mit Walt und seinem verlassenen Haus nicht Endzeitstimmung ist, dann weiß ich auch nicht. Das spielt ja quasi ein Jahr nach den aktuellen Ereignissen…am Tag seines, ich glaube 52. oder 53. Geburtstags. Man bedenke er hat im Intro der ersten Folge von Staffel Fünf nem Kerl ein Maschinengewehr abgekauft nur um dann das Ricin-Gift aus seinem völlg zerstörten Haus zu holen. Ich glaube er fährt da einem finalen Mexican-Standoff entgegen. Und ich bezweifle das es danach einen Sonnenuntergang geben wird.

  4. Martin Beck sagt:

    You’re fucking right. Wird ausgebessert!

    Und wegen der Endzeitstimmung: Finde ich nicht. Da sind immer noch genug schräge Gags und neue Ambitionen zu erkennen – nur halt nicht unbedingt von Walt und Jesse. Was treibt z.B. diesen Todd um (den ich btw. für eine unpackbar faszinierende Person halte)? Und, um mal zum Ende zu blicken (basierend auf der pre-Credits-Szene, als Walt mit Haaren zu seinem Haus zurückkehrt): Der Krebs ist zurück. Und alle anderen sind wech. Was bleibt da schon noch, als erneut zu kochen?

  5. Bartel sagt:

    Mein Puls hat während der gesamten Folge gerast. Jetzt herrscht nur noch Endzeitstimmung und Beklemmung in Formvollendung. Aber doch muss ich dich etwas fragen:
    Die Zigarette überführt doch Walt nicht des „Mordes an Jesses früherer Freundin“ (wenn du damit Jane meinst dann war es ja eigentlich eine unterlassene Hilfeleistung) sondern das er die Vergiftung von Brock (dem Sohn von Jesses letzter Freundin) angeordnet hat um den armen Pinkman zu täuschen und auf seine Seite zu reißen.
    Ansonsten hast du in mit jedem Wort recht. Breaking Bad is the bomb!

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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