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Blitz – Cop-Killer vs. Killer-Cop: Kritik

Regie: Elliott Lester
Darsteller: Jason Statham, Aidan Gillen, Paddy Considine u.a.
UK/2011
Erscheinungstermin DVD und BD: 04.11.2011

Tom Brant räumt als Cop auf Londons Straßen auf, macht sich dabei aber auch ordentlich die Finger schmutzig und überschreitet mehr als einmal Grenzen. Das macht ihn zwar erfolgreich, aber bei seinen Vorgesetzten nicht gerade beliebt. Erst als ein Psychopath beginnt Polizisten zu töten, wird er wieder in den aktiven Dienst berufen und muss sich mit seinem neuen Vorgesetzten arrangieren.

Jason Statham (THE TRANSPORTER, THE EXPANDABLES) erfindet sein Rollenbild mit BLITZ nicht wirklich neu. Bereits in den ersten Szenen gibt er die Linie seiner Figur vor. Aus einem Blackout erwachend ist der Griff zur Whiskey-Flasche die erste Handlung, die zweite ist das Aufmischen dreier Krimineller mit einem Hurling-Schläger. Er selbst bleibt wie so oft also wortkarg, dafür aber umso schlagfertiger. Sein Gegenpart ist Aidan Gillen (THE WIRE, GAME OF THRONES), der in ausbruchartigen Gewaltexzessen einen Cop nach dem anderen tötet und dabei in einem Spiel mit der Presse seiner psychotischen Exzentrik frönt. Die Zutaten für einen Thriller der Machart Cop vs. Serienkiller sind also gegeben. Regisseur Elliott Lester (LOVE IS THE DRUG) scheint sich jedoch keine weiteren Gedanken über das Menü gemacht zu haben, das er eigentlich damit auftischen mag.

BLITZ wirkt über weite Strecken uninspiriert und wie nach dem Rezept gekocht. Ein wenig schummriges Licht, zwielichtige Tiefgaragen, eine Verfolgungsjagd durch Hinterhöfe … London ist in der Inszenierung nur eine große schmutzige Küche, in der man auf die Schnelle etwas zusammenstellt, um dem Publikum einen Film mit Jason Statham zu bieten. Einziger Lichtblick dabei ist Paddy Considine (IN AMERICA, DAS BOURNE ULTIMATUM). Als geouteter Chief Inspector spielt er neben Statham mehrfach groß auf, indem er sich eben zurückhält und in feinen Nuancen seiner Figur Tiefe verleiht.

Die beste Szene des Films ist dabei ein Gespräch zwischen Brant und Porter in dessen Wohnung, als der Rüpel Schwäche zeigt und der Saubermann offenbart, dass auch er keine weiße Weste hat. Ab diesem Punkt wird aus den beiden ein Duo, das fortan gemeinsam daran arbeitet den Killer zu schnappen und dabei nicht mehr zurückschreckt die Regeln zu brechen, um ans Ziel zu kommen. Überhaupt sind es die ruhigeren Passagen, die dem Film mehr Dynamik verleihen, als die deplatziert wirkenden Action-Sequenzen.

Dazwischen serviert Lester immer wieder Sequenzen vom Thriller-Grabbeltisch, die man allesamt schon einmal gesehen hat und ebenso schnell wieder vergisst. Und dennoch gelingt es ihm mit BLITZ eine Story aufzuziehen, die man als solide bezeichnen kann. Vorhersehbar, aber solide.

Die DVD und Blu-Ray (bei Amazon bestellen):
Als Bonusmaterial wartet BLITZ mit Trailern, Interviews mit Statham und Co. sowie B-Roll-Material auf. Der Film selbst wird in der ungeschnittenen Fassung rauskommen, die von der deutschen FSK als 18er-Schnitt eingeordnet wurde.




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Autor:
Daniel Rehn
Popcorn. Gezuckert. Nicht gerührt.



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