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Batman: der Reboot des Reboots

Batman

Ich erinnere mich noch, wie sehr man mich dazu überreden musste, mir BATMAN BEGINS anzusehen. Das Trauma, das die vorherigen BATMAN Filme bei mir verursacht hatten, saß einfach zu tief („Ich bin der Pinguin! Quak, quak, quak!“). Um mich zum Schweigen zu bringen, fuhr dann endlich jemand den Film ab und ich sagte gut zwei Stunden gar nichts mehr. Ich war geheilt.

Aber alles Schöne geht einmal vorbei, heißt es. Nur einmal noch wird sich Christopher Nolan auf den Regiestuhl setzen, um Bruce Wayne alias Batman in THE DARK KNIGHT RISES in den Kampf gegen das Böse zu schicken.

Nolan hatte zuvor dankenswerterweise die BATMAN-Saga einer drastischen Verjüngungs- und Aktualisierungskur unterzogen, indem er Held und Sujet aus dem Bereich der schwankigen Karacho-Familienunterhaltung in ein düster melancholisches Thrillerambiente mit Film Noir-Attitüde versetzte. Das löste nicht nur bei mir Begeisterungsstürme aus, sondern auch bei den Bossen von Warner, die zuvor wohl selbst nicht ganz geglaubt hatten, dass man aus Batman, dem alten Halunken, noch ein paar Millionen Dollar herausquetschen könnte.

Christopher Nolan

Christopher Nolan

Und nun soll mit TDKR alles vorbei sein? Das beste Pferd soll den Stall verlassen, obwohl es noch voll im Saft steht? Nein. So darf diese Erfolgsstory nicht enden. Christopher Nolan wird also zusammen mit seiner Frau Emma Thomas ein weiteres Remake der Batman Saga verantworten. Diesmal als Produzent.

Als Fan von Nolans Werk kann einen das einerseits freuen. Wenn der Meister ein Auge auf seinen von ihm wiedergeborenen Sohn hat, kann das doch nur Gutes heißen. Andererseits muss sich erst zeigen, ob Nolan, der bislang nur Filme produzierte, die er auch selbst als Regisseur verwirklichen konnte, weiß, dass dem Franchise nur dann ein weiterer Neustart gelingen kann, wenn dessen Grundgerüst so konsequent eingerissen und wieder neu aufgebaut wird, wie ihm selbst das bei BATMAN BEGINS gelang. Sprich: Wenn der neue Batman mit seinen ganzen Vorgängern nichts mehr zu tun hat.

Was erwartet uns also? Ein noch düsterer, brutalerer und gebrochener Batman? Oder ein „back to the roots“-Batman mit Comicsprechblasen und „Pows!“ und „Bämms!“? Hat Zack Snyder eigentlich schon was Neues in Aussicht? Das wäre doch was! Und wird man den in Nolans Filmen bislang schmerzlich vermissten Robin wieder aus dem Hut zaubern? Oder die schönen grauen Leggins? Hach, so viele Fragen.

Dass hier tatsächlich der Reboot eines Reboots angegangen wird, lädt natürlich zu hämischem Gelächter ein, doch trotzdem freue ich mich auf einen weiteren Aufguss. Einem Neustart von vorne herein keine Chance zu geben, ist was für „Das-Buch-war-aber-besser“–Sager und Spaßbremsen ähnlicher Sorte.

Frei nach Pug, dem singenden Hund: BÄTMÄÄÄÄN!

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Autor:
Christian Kähler



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