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Bait 3D – Filmkritik

Bait Movie Posters (1)Regie: Kimble Rendall
Darsteller: Xavier Samuel, Shami Vinson, Phoebe Tonkin
AUS 2012; Start (DVD&BD): 19.6.2013

Ein Tsunami schwappt in einen unterirdischen Supermarkt und zwingt die gerade anwesenden Kunden zu einem mörderischen Überlebenskampf gegen zwei weiße Haie. Das deutsche Plakat fasst zusammen: „In diesem Supermarkt sind wir die Schnäppchen.“

Was haben Olivia Jones und CGI-Haie gemeinsam? Beide treiben ihr Unwesen an der Gold Coast Australiens – selbstverständlich mit der zukünftigen Option eines zünftigen Mash-Ups. Sogenannte Stars vs. sogenannte Mörderbestien. Und wer am Ende noch alle Arme hat, erhält statt einer Krone den Grimme-Preis.

Apropos: BAIT 3D wird ihn eher nicht gewinnen. Weil der Film gar nicht gewählt werden kann und sowieso ein beknackter B-Heuler ist. Was in dieser Konstellation tatsächlich als Kompliment gedacht ist und genau das Ziel erreicht, das dem letztjährigen 3D-Hai-Schlock (=SHARK NIGHT 3D) verwehrt blieb.

bait3d_08Namentlich als krude Mixtur aus schlechten CGI-Effekten, sechs unfähigen Drehbuchautoren und klaustrophobisch eingerahmtem Aderlass launige Unterhaltungspunkte zu sammeln. Und dabei einen angenehmen Mittelweg aus tumbem Ernst und hysterischem Geschrei zu finden. Und sich einfach darauf zu konzentrieren, was man bei so einem Titel sehen möchte: eine plastische Neuauflage von DEEP BLUE SEA.

Was ganz sicher nicht für die zweidimensionalen Charaktere gilt, aber dafür umso mehr für die Richtung Publikum zielenden abgetrennten Körperteile. Haie und 3D sind einfach ein „match made in heaven“, sofern man sich denn traut, die unweigerlich depperten Aktionen der Protagonisten mit Tempo und Splatter zu untermauern. BAIT 3D ist sowohl genügend Retro als auch ungenügend post-modern, um nicht in der Asylum-Schublade zu verrecken.

Ob man so etwas im Kino sehen muss sei dahingestellt, doch spätestens im Heimkino sollte die Stunde der weißen Killerhaie schlagen. Regisseur Kimble Rendall wollte auf keinen Fall ein Meisterwerk schaffen und hat damit genau jenes erreicht – zumindest für tendenziell perverse achtziger-Jahre-Jungs, deren filmisches Glück eng mit Monstern und Blut verbunden ist.

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Autor:
Martin Beck
Niemals krank, weint heimlich, schläft ruhig.



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