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Attack the Block: Kritik

Regie: Joe Cornish
Darsteller: John Boyega, Nick Frost, Jodie Whittaker u.a.
UK/2011
Starttermin Deutschland: 22. September 2011

London. Es ist die Nacht des 5. November. Während die ganze Stadt Guy Fawkes mit Feuerwerk und Party gedenkt, sind Moses und seine Gang dabei Krankenschwester Sam zu überfallen. Das Alien, das ihnen dabei in die Quere kommt, wird nach einer wilden Hatz erledigt und zum Drogendealer des Blocks gebracht, um es im sicheren Anbau-Raum der Haschpflanzen zu deponieren. Doch viel Freude hat man an dem erlegten Biest nicht. Kurz darauf kommen weitaus größere und fiesere Aliens daher, um ihren vermissten Artgenossen zu holen. Für Moses und seine Gang gibt es jetzt nur noch eine Devise: Kämpfen und ihren Block verteidigen. Denn wenn hier einer für Randale und Unruhe sorgt, dann sind das immer noch sie.

Was Joe Cornish mit einem eigentlich lächerlichen Budget von 13 Millionen Euro auf die Beine gestellt hat, ist eigentlich kaum in Worte zu fassen. Schaut man sich nämlich den Rahmen an, den er aufzieht, ist ATTACK THE BLOCK in diesem Jahr der x-te Invasionsfilm. BATTLE L.A., SUPER 8, COWBOYS & ALIENS, PAUL, BATTLESHIP, TRANSFORMERS 3 – man könnte meinen, es gäbe kein anderes Sujet mehr. Allerdings bricht ATTACK THE BLOCK mit dem Bombast und den dünnen Storylines der vermeintlichen Konkurrenz.

Der Umstand, dass mit den jüngsten Krawallen in London wie im restlichen England eher zufällig noch eine zeitaktuelle Komponente hinzukommt, macht die Sache nämlich ungleich interessanter. Moses (John Boyega) und seine Bande sind das, was in den Medien und Sozioanalysen vor und nach den London Riots als „Hoodies“ bezeichnet wird. Jugendliche aus den sozialen Brennpunkten Englands, die am liebsten in Kapuzenpullis gewandet ihren nicht ganz legalen bis kriminellen Machenschaften nachgehen, da es ihnen an Alternativen mangelt. Kids, die sich in ihrem Mikrokosmos „Block“ einzig darum scheren, wie sie in der Rangordnung nach oben rutschen können, um es irgendwann zu einem Ansehen wie der hiesige Drogendealer zu bringen. Dass man dabei nicht gerade zimperlich vorgeht, hilft für den späteren Kampf gegen die Aliens. Auch wenn diese im ersten Anschein wie Critters auf Steroiden aussehen. But hell yeah, die Biester haben es echt in sich!

Cornish macht sich bei all den kleinen und großen Kniffen, die er für sein Deluxe B-Movie nutzt, aber gar nicht erst die Mühe seine Charaktere über die Runden retten zu wollen. Aus unzähligen Kids ohne Schauspielerfahrung, dafür aber mit dem Hintergrund aus eben diesen Blocks und Problembezirken zu stammen, castete er eine Crew zusammen, die überraschend gut agiert – und im Kampf um den eigenen Block ebenso schnell wieder das Zeitliche segnet, nachdem sie erst vorgestellt und eingeführt wurde.

Ein ebenso interessanter Kniff ist das Auftauchen vorheriger Opfer der Raubzüge von Moses und Co., um die Akteure mit ihren Handlungen zu konfrontieren. Eine Wandlung von Saulus zum Paulus muss man aber nicht bei Moses befürchten. Ja, er wird etwas nachdenklicher, aber nicht zu weich, um sich nicht mehr gegen die Invasoren wehren zu können. Und für den ein oder anderen markigen Spruch und Splatter-Effekt reicht es auch noch.

ATTACK THE BLOCK ist mit Blick auf die Bombast-Konkurrenz des Jahres eine erfrischende Abwechslung. Story, Cast und Effekte sind es, die wieder daran erinnern, dass eine gute Idee mehr wert ist als ein riesiges Budget und eben eine Handvoll lausiger Episoden.




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Autor:
Daniel Rehn
Popcorn. Gezuckert. Nicht gerührt.



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