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Arrietty: Kritik

ArriettyRegie: Hiromasa Yonebayashi
Stimmen (OV): Mirai Shida, Ryûnosuke Kamiki, Shinobu Ôtake
J/2010; Start: 2.6.2011

Sie sind nur einen Finger lang, leben versteckt unter dem Fundament eines Hauses nahe Tokio und nutzen, was ahnungslose Bewohner nicht vermissen: Die Borger. Als der herzkranke Menschenjunge Sho die junge Arrietty erblickt, muss sie mit ihrer Familie fortziehen – so will es das Gesetz dieses vom Aussterben bedrohten Volkes. Bis dahin entwickelt sich zwischen beiden eine tiefe Freundschaft.

Miyazaki hat es wieder getan und rührt mit einer zauberhaften Öko-Fabel zu Herzen. Selbst, wenn der japanische Animé-Meister und Chef des Studio Ghibli diesmal nur produziert, das Skript beisteuert und seinen gelehrigen Schüler Hiromasa Yonebayashi das Regie-Zepter überlässt: Der zumeist händisch angefertigte Zeichentrick hat genau das, was zeitgenössischen hyperaktiven CGI-Abenteuern oft fehlt – eine Seele.

Nach Diana Wynne Jones und Hans Christian Andersen dient wieder ein europäischer Kinderbuchklassiker als Vorlage, diesmal Mary Nortons Evergreen-Reihe um die BORGER, die Miyazaki schon vor 50 Jahren, als noch keine Hollywood-Komödien (THE BORROWERS) und TV-Serien darüber existierten, adaptieren wollte. Erneut ein britisches Buch, dazu die vitale, etwas kitschige Folkmusik der Französin Cécile Corbel: Diese kosmopolitische Herkunft bedingt ein universelles und doch liebevoll-eigenes Sommer-Animé, das sich ganz aus der Perspektive der Miniatur-Einwohner entfaltet.

Arrietty

ARRIETTY gestaltet sich (etwas) erwachsener als PONYO, bodenständiger, weniger bunt-surreal als CHIHIRO, kindgerechter und gezähmter als das Frühwerk angefangen bei NAUSICAÄ, der Tonfall ähnelt am ehesten TOTORO. Eine einfache, ernst erzählte Geschichte, würdevoll, vom Respekt vor der Natur, dem wilden Garten und der Angst der Däumlinge vor den Menschen geprägt. Und mit einer furchtlosen Heldin, so stolz und schön wie alle Frauen bei Miyazaki. Das isolierte Mädchen fühlt sich zu dem sanftmütigen Junge hingezogen, der ihr den Respekt angedeihen lässt, den andere -wie seine heimtückische Großtante Haru, auch so eine typische Antagonistin- dem bedrohten Kleinvolk verweigern.

Daraus knospen tiefe Emotionen, die kaum Worte brauchen und auch der recht genügsamen Dramaturgie trotzen. Das Abenteuer zwischen Hauswänden und der Gartenlandschaft notiert mitfühlend den verheerenden Umgang mit einer schutzbedürftigen Spezies, spart sich aber ein didaktisches Format. Es ist mehr ein Familien- und Freundschaftsmelodrama mit nachdenklichem Ausgang. Auf Fantasyeffekte, Action und großen Storybogen wird weitgehend verzichtet, womit das atmosphärische Märchen atmen und seine Mitte finden kann.




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Autor:
Thorsten Krüger



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