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Apple TV für Cineasten?

Apple TCIch bin Apple-Fan. Deshalb war es für mich fast zwangsläufig, dass ich mir das neueste Apple TV (2. Generation) zulegen würde. Denn die unterschiedlichen Möglichkeiten, die das Gerät bietet, um Inhalte auf den heimischen Plasma-Fernseher zu bekommen, sind insgesamt schon umfangreich: Filme und Musik von iTunes, Fotos aus dem Flickr-Archiv, Bilder von der Festplatte für abendliche „Diaabende“ und einiges mehr. Und das zu einem Preis von 119 Euro. Eigentlich eine tolle Sache.

Doch eignet sich Apple TV (eine kleine, geschätzt 10 x 10 cm große Box, die via HDMI-Kabel an den Fernseher angeschlossen wird) auch für diejenigen, die auf ihrem Fernseher vor allem eines tun und die damit die Leserschaft von Reihe Sieben sind, nämlich: Filme schauen? Mit dieser Frage wurde ich in den vergangenen Wochen immer wieder aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis konfrontiert.

Nun, zur Beantwortung dieser Frage muss man einen genaueren Blick auf die Möglichkeiten werfen und sich auch über die ein oder andere Einschränkung klar werden, die mit Apple TV verbunden ist:

    1. Technische Voraussetzungen: Wer Apple TV der 2. Generation nutzen will, der sollte vor allem mit seiner technischen Infrastruktur am Puls der Zeit sein. Dazu gehört ein Fernseher mit HDMI-Eingang, da Apple nur diese Art der Verbindung unterstützt. Wer den Sound separat auf eine Anlage leiten möchte, braucht darüber hinaus einen Verstärker mit optischem Glasfasereingang – ansonsten bleibt nur die Soundausgabe über den Fernseher. Außerdem sind WLAN oder Ethernet-Kabel und schnelles Internet notwendig (VDSL sollte hier sinnvollerweise vorhanden sein). Und, man muss einen Account in Apples iTunes-Store sein eigen nennen. Denn sonst ist es hier nicht möglich, Filme zu konsumieren.
    2. Die Filme: Filme kann man via Apple TV entweder direkt aus dem eigenen iTunes heraus schauen – also alles, was man dort in der „Mediathek“ abgelegt hat, oder aber direkt via Apple TV leihen und bezahlen. Die Auswahl bei iTunes wächst stetig.

    Waren in der Vergangenheit eigentlich nur aktuelle Blockbuster verfügbar, so weitet sich das Programm zunehmend aus. Doch man sollte sich keine Illusionen machen: Italienischen Neorealimus findet man bei iTunes ebenso wenig, wie den neuesten (oder auch älteren) Dario Argento. Die Klammer rund um die Programmauswahl ist eher die Anforderung des Durchschnittspublikums. An den äußeren Rändern dieser Klammer finden sich aber doch Filme wie THE EXPENDABLES, MOON oder 300. Klassiker sind noch wenig vertreten, derzeit kommen beispielsweise erst die wichtigsten Hitchcocks ins Angebot – gut durchsuchbar. Der Umfang ist momentan auf ein paar tausend Titel beschränkt (zu denen auch noch Dokus und TV-Serien gehören), die allerdings super durchsuchbar und miteinander verknüpft sind (z.B. andere Filme eines Schauspielers, die es bei iTunes gibt etc.). Und wer keinen Zugang zu einem amerikanischen iTunes-Account hat (was man durch komplizierte Manöver, die sich im Internet finden lassen), der ist auch manchmal auf deutschsprachige Versionen der Filme angewiesen. Nicht alles in iTunes gibt es in Originalsprache. Im Gegenteil: nur wenige Filme sind auch in englischer (oder sonstiger) Sprache verfügbar. Und über Apple TV findet man die Information über die Sprachversionen auch kaum. Dazu muss man am Rechner durch iTunes surfen.

    Apple TV

    Die Preise schwanken. Während Kauffilme, die man über den Rechner beziehen muss, in etwa üblichen DVDs entsprechen, sind die Leihkosten für den direkten Apple TV-Konsum irgendwo zwischen 0,99 Euro (Sonderaktionen) und deftigen 4,99 Euro (bei aktuellen Blockbustern in HD-Qualität, SD-Filme kosten meistens einen Euro weniger) angesiedelt. Wer einen Film geliehen hat, der kann diesen für 30 Tage ansehen; wer einmal begonnen hat, der hat noch 48 Stunden Zeit den Film zu Ende zu sehen. Danach wird der Leihfilm automatisch gelöscht. Wer mit langsamem Internet daherkommt, der bekommt spätestens beim Ausleihen Probleme. Denn Apple TV streamt die Filme direkt auf den Fernseher. Bei einer 3-5 Mbit-Leitung dauert es bis zum Start des Films schon mal 2 Stunden. Mit schneller VDSL-Leitung geht es allerdings sofort los mit dem Filmgenuss. Wer noch über ein iPad oder andere Apple-Geräte verfügt, der kann auch dort begonnene Filme direkt via Apple TV auf dem großen Bildschirm weiterschauen. Automatisch an der exakt richtigen Stelle.

    3. Trailer: Ein schickes Feature für Filmfans sind die vielen Trailer zu aktuellen US-Filmen, die Apple via Apple TV bereitstellt. In HD-Qualität auf dem großen Fernseher kommen sie gleich viel besser rüber als über den klassischen YouTube-Zugang, den Apple TV allerdings auch ermöglicht. Hier findet man dann alles, was YouTube zu bieten hat. Und es ist schon ein komplett neues Gefühl, die Videos im Wohnzimmer im dem Heimkino zu genießen.

Apple TVFazit: Apple TV ist für reine Cineasten mit großer VHS-, DVD- oder Blu-ray Sammlung sicherlich noch eine Zukunftsinvestition. Den Kauf von Silberlingen kann man sicherlich nicht von heute auf morgen ersetzen. Wer die 119 Euro allerdings übrig hat und bei der Ausleihe von Filmen nicht auf den Cent achten muss, der kann auch nicht viel falsch machen. Mein persönlicher Ansatz ist es inzwischen, bei mainstreamigeren Filmen, die ich nicht unbedingt für die Sammlung brauche, auf Apple TV zu setzen. Speziellere Filme kommen weiterhin per DVD ins Haus. Die Trailer via Apple TV gehören mittlerweile hingegen zu meinem Standardprogramm und auch YouTube ist inzwischen fest auf dem Plasma zuhause. Der Cineast in mir schaut mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf Apple TV. Aber die Contentsache ist wohl vor allem eine Frage von Zeit und Verwertungsrechten (wie es bei iTunes für Musik in der Vergangenheit ebenfalls gewesen ist). Weitere Features überzeugen sowieso, aber diese sind nicht Teil der Betrachtung für den Cineasten, weshalb sie an dieser Stelle auch nicht weiter ausgeführt werden.

Die offizielle Webseite von Apple TV

7 Antworten zu “Apple TV für Cineasten?”

  1. Martin Beck sagt:

    Ne, ich meinte jetzt gar nicht die Quantität, sondern eher die potentielle Bandbreite – selbst wenn man nur einen Film pro Monat schafft.

  2. Björn Eichstädt sagt:

    @Martin Filmfan sein ist an sich schon ein Luxus. Welcher normale Mensch kann es sich leisten permanent Filme zu schauen…

  3. Martin Beck sagt:

    Und damit eine porentiefe Definition für Luxus – den man als umfassend interessierter Filmfan maximal haben KANN…so als Ergänzung.

    Aber das siehst du ja nicht anders:-)

  4. Björn Eichstädt sagt:

    @Martin schickes Design (im umfassenden Sinne) ist bei anwendungsorientierter Technik neben Content das einzige Nutzungs- und Kaufargument

  5. Martin Beck sagt:

    Ich bin eher nicht amused, trotz HD-Fernseher. Im Vergleich zur guten, alten Videothek ist das doch viel zu teuer, umständlich und beschränkt (bezogen auf das Angebot).

    Ist tatsächlich vor allem was für Apple-Fans, die sich übers schicke Design alles andere schönreden (müssen).

    Oho, Provokation!

  6. wolfram sagt:

    Interessanter Artikel, dem ich großteils zustimme. Ich hab mir extra einen neuen Fernseher gekauft um Apple TV benutzen zu können. ;-) Beim Filme schauen ist noch Luft nach oben, aber ansonsten ist das schon sehr schick. Speziell die Möglichkeit andere Apple Geräte (iPad, iPhone, iPod) via AirPlay mit dem TV zu verbinden…

  7. Alex sagt:

    Tja, danke für den Bericht Björn. Aber schon die Anforderung einen HD-Fernseher zu besitzen schließt ein Kauf des Gerätes aus. Ich wäre schon sehr fasziniert an dem Gerät und auch an den Möglichkeiten, doch deswegen einen neuen Fernseher kaufen? Meiner ist erst 5-6 Jahre alt und der tuts noch.
    Was ich allerdings cool fände, wäre eine Box mit integriertem digitalem Empfang, als Ersatz für Kabel-Boxen… Aber das ist ein anderes Thema.

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Autor:
Björn Eichstädt


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