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After.Life: DVD-Kritik

Regie: Agnieszka Wojtowicz-Vosloo
Darsteller: Christina Ricci, Liam Neeson, Justin Long u.a.
USA/2009
Erscheinungstermin DVD und BD: 05.08.2011

Anna wacht nach einem Verkehrsunfall in einem Leichenschauhaus auf und versucht den Bestatter Eliot davon zu überzeugen, dass sie nicht tot ist. Doch Eliot insistiert darauf, dass Anna tot sei, dass er ihr Wegbegleiter in der Zwischenstufe zum endgültigen Tod sei und sie zur Ruhe kommen müsse. Bis zu ihrer Beerdigung hat Anna nur noch drei Tage Zeit, sich (vor Eliot?) zu retten. Ihr Freund Paul und einer ihrer Schüler glauben derweil, dass sie noch lebt. Ein Katz- und Mausspiel beginnt.

Ist Eliot ein Psychopath, der Menschen lebendig unter die Erde bringt? Oder ist er ein Leichenbestatter mit einer besonderen spirituellen Fähigkeit, die ihn mit Toten sprechen lässt („The dead always speak to us in different ways“ oder auch „I am the only one who can hear you now“)?

Um diese zwei Fragen kreist der gesamte Film und bringt dabei immer wieder neue Wendungen ins Spiel, die keine genaue Schlussfolgerung zulassen: Warum schlägt sich Annas Atem in einem Handspiegel nieder? Warum hat Eliot eine Polaroidsammlung der Toten, die er unter die Erde gebracht hat? Wieso erhält Paul einen Anruf von Anna?

Nur am Ende wird der AFTER.LIFE konkreter – aber nur, um auf eine falsche Fährte zu führen. Oder nein, um noch mehr zu verwirren, denn das Ende löst die Zwickmühle keinesfalls komplett auf. Der Film bleibt also durchweg spannend. Anfangs muss man ihm ein paar logische Brüche lassen, die Figuren werden unvollständig eingeführt, aber ab der Mitte nimmt er richtig an Fahrt auf.

Besonders schön ist die Konzentration auf die Farbe Rot durch den gesamten Film hindurch: Anna trägt ein feuerrotes Unterkleid, Paul fährt einen roten Volvo, Anna färbt sich kurz vor ihrem Tod die Haare rot, Lippenstift und Blut tauchen immer wieder auf. Im Kontrast zum grünlich-fahlen Licht im Leichenschauhaus sticht das Rot besonders hervor:

Eros und Thanatos treffen hier aufeinander; das (vermeintliche?) Leben von Anna auf die Kühle von Leichenkörpern. Annas Charakter wird mit einer Liebeszene zwischen ihr und Paul eingeführt – doch Anna liegt teilnahmslos unter ihm, die Augen leer. Im Leichenschauhaus dann ist sie auffällig oft nackt oder nur in ihrem roten Unterkleid zu sehen. So, wie sie selbst, klammert sich die Kamera an die letzten Reste ihrer Körperlichkeit, ihres menschlichen Daseins, sie sticht hervor. Bis sie sich selbst im Spiegel sieht: „Why do I look like a corpse?“

„Why do we die?“ – „To make life important“

AFTER.LIFE wirft – leider nur am Rande – die essentiellen Fragen um Leben und Tod auf: Was ist wichtig im Leben? Was würde man bei einer zweiten Chance anders machen? Schade, dass er hier nicht weiter ansetzt und das Thema ausspielt.

Die DVD und Bluray (bei amazon bestellen >> DVD // Blu-Ray):
Als Extras sind ein Trailer und ein nettes Making-of mit der Regisseurin, die ein paar Tipps zur Auflösung des Films gibt, dabei.




8 Antworten zu “After.Life: DVD-Kritik”

  1. Sylvio sagt:

    Mußte lachen. Freak. :-)

  2. Bartel sagt:

    Na mit derartigem Prominenz-Glamour kann ich leider nicht mithalten…
    Aber wenn du dann schon durch die nebligen Lüfte entschwebst kannst du das Ganze gleich in die filmische Bildwelt eines Eastern packen:
    The Art of Constable: Return into the 36 media-packed Sammelzimmer of the mysterious Collecting-King!

  3. Kabelflieger sagt:

    Ui, bevor ich mich auf Deine Gabel hocke, hole ich lieber Ching Siu-tung rüber und der bindet ein paar Kabel um mich herum und dann schwebe ich durch die Lüfte um an meine Stapelausläufer zu gelangen.

    Aber danke fürs Angebot.

  4. Bartel sagt:

    Da ich ja ausgebildeter speditionistischer Lagerlogistiker bin und im Besitz eines gültigen Staplerscheins könnte ich dir anbieten dich auf meine Gabel zu hocken um dich an das obere Ende des Stapels zu heben…nicht das du wieder von der Leiter fällst, so wie das beim letzten Mal der Fall war als du wieder eine „Stapelbegehung“ deiner Filmsammlung unternommen hast!

  5. Sylvio sagt:

    “Christina-Ricci-Titten-Revue”
    Prima. Gucke ich jetzt noch mehr. Wandert höher aufm Stapel.

  6. Bartel sagt:

    ,,,den Film an sich würde ich als eine Art uninteressante „Christina-Ricci-Titten-Revue“ abspeichern….entschuldigt meine ordinäre Wortwahl…aber wir haben schließlich Samstag….

  7. Bartel sagt:

    Ah ja…die legendäre Liste…musst dich aber ranhalten oder auf einen „After Life“-artigen Effekt nach dem Ablaufen der regulären Lebenszeit hoffen um so noch 40-50 Streifen auf der nach oben offenen Liste abhaken zu können!

  8. Sylvio sagt:

    Klingt recht spannend. Ich mag ja son Zeug. Den Film packe ich direkt mal auf meine große Liste, auf welcher alle Filme draufstehen, die ich noch sehen will.

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Autor:
Filiz Schulz



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