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2010 – Moby Dick: Review

Regie: Trey Stokes
Darsteller: Barry Bostwick, Renée O´Connor, Matt Lagan, Adam Grimes u.a.
USA 2010; Release Deutschland: 03.02.2011 / UK: 25.07.2011 (DVD)

Captain Ahab jagt Moby Dick. Mit einem U-Boot.

Hört ihr das? Dieses sonorige, unterschwellige Geräusch des Rotierens? Das ist Herman Melville, der in seinem Grab am Durchdrehen seien dürfte.

Nachdem uns The Asylum schon Edeltrash wie DINOCROC VS. SUPERGATOR, TITANIC 2 (ja, Teil 2!), MEGA PIRANHA und meinen Liebling MEGA SHARK VS. GIANT OCTOPUS beschert hat, vergriff man sich im Jahre 2010 am Melville-Klassiker MOBY DICK und passte die Geschichte ein wenig an. Zum Start der UK-DVD widmen wir uns dem weißen Wal, „the devil himself“.

Wir schreiben das Jahr 1969, der Kalte Krieg ist in vollem Gange, als das U-Boot USS Acushnet unter dem ewigen Eis nahe sowjetischer Gewässer von einem enormen Wal angegriffen wird. Der junge Ahab, als Abhörspezialist an Bord, überlebt die Attacke, verliert aber ein Bein an das Ungetüm. Jahre später ist aus dem Jungen der erbarmunglose Captain Ahab (Barry Bostwick) geworden, der bis an die Zähne bewaffnet mit dem U-Boot Pequod Jagd auf seine Nemesis und somit auch seine inneren Dämonen macht.

An dieser Stelle muss ich ein Geständnis ablegen: Ich mag die Filme von The Asylum. Sehr sogar. Denn jedesmal, wenn man denkt, dass es nicht noch dümmer geht, kommen sie mit einer noch absurderen Geschichte um die Ecke, die ich mir mit Freuden ansehe. Guilty pleasure. Es sind kleine „Meisterwerke“, die man böse gesagt mit einem Autounfall vergleichen könnte. Man kann nicht wegsehen, obwohl man ganz genau weiß, dass man es lieber sollte.

2010: MOBY DICK reiht sich nahtlos in die oben genannten Beispiele ein, macht diesmal aber dennoch irgendwie kaum „Spaß“, obwohl man Barry Bostwick, den meisten wohl als Bürgermeister Winston aus CHAOS CITY mit Michael J. Fox bekannt, anmerkt, dass er seine wahre Freude hatte, sich so richtig in der Rolle des nach Rache sinnenden Psychopathen Ahab auszutoben. Ihm alleine ist es zu verdanken, dass man 2010: MOBY DICK nicht nach dem Opener ausschaltet und bis zum wirklich, wirklich und selbst für Asylum-Verhältnisse dümmlichen Finale durchhält.

Der Rest des Casts, bestehend aus Renée O´Connor (die Gabrielle aus XENA), Adam Grimes (DER LETZTE EXORZISMUS) und Matt Lagan (TITANIC 2, MEGA SHARK VS. GIANT OCTOPUS) vergisst man schnell wieder. Die Dialoge sind so hölzern wie Ahabs Bein, die Effekte einfach da und die Story … geschenkt.

Denn so lustig es sich anhört Moby Dick dabei zu beobachten, wie er aus der Tiefe emporsteigt, mit einem großen Happs U-Boote frisst oder das mittlerweile Asylum-klassische „jumping the shark“ bringt und Helikopter aus der Luft wegschnappt – es ist im Grunde ziemlich traurig, wie mies dieser Film ist.




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Autor:
Daniel Rehn
Popcorn. Gezuckert. Nicht gerührt.



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